1981 waren sie 6 Jahre alt und feierten Fasching. Nach über dreißig Jahren standen sie erneut vor der Kamera, jeder mit einem Handicap. © rbb/An einem Februarvormittag

- Faschingskinder

Im Jahr 1981 waren sie Fliegenpilz, Clown oder Rotkäppchen. Ein kurzer Dokumentarfilm der DEFA, nur sieben Minuten lang, erzählte von ihrer Faschingsfeier im Kindergarten der Ost-Berliner Schule für Körperbehinderte. Acht von ihnen stellen sich nun erneut der Kamera. Eine Wiederbegegnung nach über 30 Jahren - ein Blick in den Alltag von Menschen mit körperlicher Behinderung.

Acht von Ihnen, alle körperlich behindert seit der Geburt, werden in dem Dokumentarfilm porträtiert. Einige arbeiten in Vollzeit, andere in Behindertenwerkstätten oder sind auf der Suche nach Praktikumsplätzen. Sie lassen die Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen an ihrem Alltag, an Problemen und Freuden.

Andrea freut sich auf ihren 40. Geburtstag, Alex spielte mal Basketball in der Rollstuhl-Bundesliga und fährt Auto, Katrin sortiert den ganzen Tag Briefe und möchte gern noch ein Kind, Maryla sollte nur sieben Jahre alt werden und ist jetzt Geschäftsführerin bei einem Reiseveranstalter.

Daniel trainiert Aikido, Thomas ist nun schon einige Jahre mit Ilka verheiratet, die ebenfalls im Rollstuhl sitzt, Andreas möchte gern arbeiten und gebraucht werden und Annett hat die Hoffnung, vielleicht nach über 20 Jahren doch wieder ein wenig laufen zu können.

Entstanden ist ein Porträt über Menschen mit körperlicher Behinderung: Ihr Leben, ihre alltäglichen kleinen und großen Sorgen, ihre Schwierigkeiten, die Niederlagen und Erfolge.

Dokumentarfilm von Gunther Scholz

Erstausstrahlung am 11.02.2018/rbb

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