Große "Die Kinder von Golzow"-Retrospektive; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge, Montage: rbb
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge

Größte Golzow-Retrospektive im deutschen Fernsehen und in der Mediathek - 24h Golzow - online!

1961 nur wenige Tage nach dem Beginn des Baus der Berliner Mauer begannen die Dreharbeiten. Heute sind "Die Kinder von Golzow" die älteste Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte: mehr als vier Jahrzehnte erzählt in 22 Filmen. Nach dem Mauerbau entstand ein Dutzend großer Porträts der ehemaligen Schülerinnen und Schüler aus dem Oderbruch.

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Dass man den Menschen nützlich sein kann, dass kein Krieg mehr ist und dass ich viel in der Welt herumkomme".

Willy, 1969 als 14-Jähriger nach seinen Wünschen befragt

Die Filme im Überblick

Drehbuch: Die Zeiten-Abschlussfeier der 10. Klasse, 1971; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Reiner Podzuweit
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Reiner Podzuweit

Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA - Drehbuch: Die Zeiten

"Die Kinder von Golzow" ist die Geschichte von 18 Schülerinnen und Schülern, geboren in der DDR, eingeschult im Sommer 1961, wenige Tage nach dem Bau der Mauer. Eine Langzeitbeobachtung, die ihre Helden fast 50 Jahre dokumentarisch begleitete. Der rbb zeigt die Retrospektive "Die Kinder von Golzow" in den kommenden zehn Wochen: zehn Filme der Reihe, die nach der Wiedervereinigung entstanden.

Willy als kleiner Junge in der Schule (Quelle: Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Die Geschichte vom Onkel Willy aus Golzow")
Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Die Geschichte vom Onkel Willy aus Golzow"

Retrospektive - Die Geschichte vom Onkel Willy aus Golzow

Willy war einer von 18 Schülerinnen und Schülern, geboren in der DDR, eingeschult im Sommer 1961 - wenige Tage nach dem Bau der Mauer. Die Filmemacher begleiteten auch Willy durch die Jahrzehnte und zeigten wie aus dem kleinen Willy "Onkel Willy" wurde.

Elke, als Schulkind; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge

Retrospektive - Was geht euch mein Leben an? Elke - Kind von Golzow

Elke war die "niedliche Kleine mit den Stocklocken". Stocklocken schmückten Elke erneut als wunderschöne Braut zu ihrer katholischen Hochzeit. Das Ja-Wort freilich hielt nicht einmal ein Jahr. Wie ging ihr Leben weiter?

Marieluise als kleines Mädchen (Quelle: Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Da habt ihr mein Leben. Marieluise - Kind von Golzow")
Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Da habt ihr mein Leben. Marieluise - Kind von Golzow"

Retrospektive - Da habt ihr mein Leben. Marieluise - Kind von Golzow

Marieluise ging zehn Jahre zur Schule, wurde Chemielaborantin und fand eine Anstellung im Halbleiterwerk Frankfurt (Oder). Die Arbeit dort machte ihr wenig Freude, viel lieber wäre die älteste Tochter von sechs Kindern Krankenschwester geworden.

Die junge Brigitte in der Schule (Quelle: Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Brigitte und Marcel - Golzower Lebenswege")
Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Brigitte und Marcel - Golzower Lebenswege"

Retrospektive - Brigitte und Marcel - Golzower Lebenswege

Im Mittelpunkt steht diesmal das zutiefst berührende Leben von Brigitte und ihrem Sohn Marcel. Brigitte wurde als erste in ihrer Klasse Mutter und starb als erste. Ihr Sohn Marcel war damals erst zwölf Jahre alt.

Dieter mit seinen Arbeitskollegen (Quelle: Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Ein Mensch wie Dieter - Golzower Lebenswege")
Filmstill aus dem Film von Barbara und Winfried Junge: "Ein Mensch wie Dieter - Golzower Lebenswege"

Retrospektive - Ein Mensch wie Dieter - Golzower Lebenswege

Dieter war einer von 18 Schülerinnen und Schülern, geboren in der DDR, eingeschult im Sommer 1961 – wenige Tage nach dem Bau der Mauer. In der längsten Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte wird auch sein Lebensweg begleitet.

Der Filmemacher Winfried Junge nimmt in einem Archiv in Berlin, das mit Filmmaterial seines Langzeit-Projektes "Kinder von Golzow" gefüllt ist, eine Rolle aus dem Regal (Bild: dpa)

Das Ende der unendlichen Geschichte - Und wenn sie nicht gestorben sind... (1/4)

Der Film erzählt über die Lebensläufe von fünf Golzowern, die alle der Generation 50plus angehören. Es werden die politisch engagierten Ilona und Winfried vorgestellt, sowie Jürgen, Petra und Christian, zu denen die Filmemacher eine Zeit lang den Kontakt verloren hatten.

Eine der Porträtierten, Gudrun (links), arbeitet als Köchin im Golzower Kulturhaus im Jahr 1975; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge

Das Ende der unendlichen Geschichte - Und wenn sie nicht gestorben sind… (3/4)

Dieser Film aus der ältesten und umfassendsten Langzeitdokumentation der Filmgeschichte erzählt von Elke, Karin und Gudrun sowie Gudruns Vater Arthur Klitzke, dem weithin bekannten Golzower LPG-Vorsitzenden. Es gibt auch eine Wiederbegegnung mit der Klassenlehrerin Marlies Teike.

Weiterführende Infos

Barbara und Winfried Junge bei zibb (Quelle: rbb)
rbb

Zu Gast bei zibb - Filmemacher Barbara & Winfried Junge

Es ist die älteste Langzeitdokumentation der Filmgeschichte: "Die Kinder von Golzow". Und Winfried Junge ist der "Vater" des Projektes: es begann 1961, kurz nach dem Bau der Mauer. Nun feiert der Filmemacher seinen 85. Geburtstag, und wir freuen uns, mit ihm und seiner Frau Barbara über das Projekt zu sprechen.

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