Winfried im Jahr 2005 © rbb/PROGRESS Film-Verleih
Winfried im Jahr 2005 | Bild: rbb/PROGRESS Film-Verleih

Die Kinder von Golzow - das Ende der unendlichen Geschichte - Und wenn sie nicht gestorben sind... (2/4)

Dieser Teil der ältesten und umfassendsten Langzeitdokumentation der Filmgeschichte erzählt die Geschichte von Winfried, Dipl.-Ingenieur für elektronischen Gerätebau, früher auch Kommandeur der Kampfgruppe im Zellstoffwerk Gröditz (Sachsen).

Im diesem Teil wird die Lebensgeschichte von Winfried erzählt. Er ist Dipl.-Ingenieur für elektronischen Gerätebau, früher war er auch Kommandeur der Kampfgruppe im Zellstoffwerk Gröditz (Sachsen).

Winfried

"Wenn der Film nur das Gute von jedem bringt, dann ist doch die Sache am Ende unrealistisch." (1983)

Die 1961 in der DDR nur wenige Tage nach dem Beginn des Baus der Berliner Mauer begonnene Langzeitchronik über "Die Kinder von Golzow", Schulanfänger eines Dorfes im Oderbruch, ist die älteste der Filmgeschichte. Sie hat in mehr als vier Jahrzehnten 22 Filme hervorgebracht, die Hälfte von ihnen ist in der Bundesrepublik Deutschland entstanden.

Die Autoren Barbara und Winfried Junge erzählen in den ersten beiden Folgen des vierteiligen Films "Und wenn sie nicht gestorben sind ... Die Kinder von Golzow - Das Ende der unendlichen Geschichte" über die Lebensläufe von fünf Golzowern, die bei den Dreharbeiten 2005 alle der Generation 50plus angehören. Ilona und Winfried, die politisch Engagierten, sowie Jürgen, Petra und Christian, zu denen die Filmemacher eine Zeit lang den Kontakt verloren hatten. Zeitsprünge, Lücken in den einzelnen Biografien - die Porträts der beiden Frauen Petra und Ilona enden gar schon zu DDR-Zeiten. So zeichnet den Film der Mut zum Fragmentarischen aus, eine reizvolle Herausforderung für den Zuschauer, Fragen zu formulieren, Mutmaßungen anzustellen. In Prolog und Epilog wird auch der Ort Golzow einbezogen, seine Landschaft und Landwirtschaft sowie die Schule in seinem Zentrum, mit den Räumen für die Filmausstellung.

Der zweite Teil erzählt die Geschichte von Winfried, Dipl.-Ingenieur für elektronischen Gerätebau, früher auch Kommandeur der Kampfgruppe im Zellstoffwerk Gröditz (Sachsen).

Dokumentarfilm von Barbara und Winfried Junge

Deutschland 1961 und 2007

Musik: Gerhard Rosenfeld, Kurt Grottke
Kamera: Hans Eberhard Leupold, Harald Klix
Buch und Regie: Barbara & Winfried Junge

Golzow-Retro - Die Filme im Überblick

Marlies Teike, die ehemalige Klassenlehrerin; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge

Die Kinder von Golzow - Retrospektive - Brigitte und Marcel - Golzower Lebenswege

Im Mittelpunkt der ältesten und umfassendsten Langzeitdokumentation der Filmgeschichte steht diesmal das zutiefst berührende Leben von Brigitte und ihrem Sohn Marcel. Brigitte wurde als erste in ihrer Klasse Mutter und starb als erste. Ihr Sohn Marcel war erst zwölf Jahre alt.

Die erste Klassenlehrerin der "Kinder von Golzow" - Marlies Teike (hinten in der Mitte); Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge
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Die Kinder von Golzow - Retrospektive - Da habt ihr mein Leben - Marieluise

In der ältesten und umfassendsten Langzeitdokumentation der Filmgeschichte wird von Marieluise erzählt, die 1961 in Golzow eingeschult wurde, den Beruf der Chemielaborantin erlernte, einen Offizier der DDR-Volksarmee heiratete, zwei Töchter bekam und nach der Wende mit ihrem Mann nach Köln ging.

Elke, als Schulkind; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Winfried Junge

Die Kinder von Golzow - Retrospektive - "Was geht euch mein Leben an" - Elke

Die älteste und umfassendste Langzeitdokumentation der Filmgeschichte erzählt diesmal von Elke - von der Buddelkiste bis zum 41. Geburtstag der gelernten Bauzeichnerin, Mutter zweier Kinder, geschieden, die heute mit einem Geschäftsmann aus Frankfurt am Main in der Nähe von Frankfurt (Oder) lebt.

Drehbuch: Die Zeiten-Abschlussfeier der 10. Klasse, 1971; Quelle: rbb/PROGRESS Film-Verleih/Reiner Podzuweit
rbb/PROGRESS Film-Verleih/Reiner Podzuweit

Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA - Drehbuch: Die Zeiten

"Die Kinder von Golzow" ist die Geschichte von 18 Schülerinnen und Schülern, geboren in der DDR, eingeschult im Sommer 1961, wenige Tage nach dem Bau der Mauer. Eine Langzeitbeobachtung, die ihre Helden fast 50 Jahre dokumentarisch begleitete. Der rbb zeigt die Retrospektive "Die Kinder von Golzow" in den kommenden zehn Wochen: zehn Filme der Reihe, die nach der Wiedervereinigung entstanden.