Lomografie - Leipziger Strasse in Berlin-Mitte; Quelle: imago stock&people

- Leben in der Leipziger Straße

In den Hochhäusern der Leipziger Straße gibt es etwa 2.000 Wohnungen ‑ hier leben junge Kreative, Künstler, Prominente aus Ost und West ‑ und viele Alteingesessene. Im Film erzählen sie von ihren Wünschen und Träumen, ihren Siegen und Niederlagen, ihren Ängsten und Hoffnungen.

Die Leipziger Straße ist keine Schönheit. Mit ihren sechs Spuren ist sie eine der meist befahrenen Straßen Berlins. Sie ist zu laut, um zu verweilen. Doch in den Hochhäusern zwischen Charlottenstraße und Spittelmarkt gibt es etwa 2.000 Wohnungen. in der DDR wohnten hier, direkt an der Mauer, vor allem Privilegierte.

Außerdem gab es luxuriöse Wohnungen für Diplomaten und Journalisten aus dem westlichen Ausland. Heute leben hier junge Kreative, Künstler, Prominente aus Ost und West ‑ und viele Alteingesessene. Die Mauer, die aus der Leipziger Straße eine Sackgasse machte, ist schon lange weg. Die Leipziger Straße liegt heute mitten in Berlin.

Die Filmemacher Jürgen Buch und Thomas Zimolong begegnen Menschen, für die die Leipziger Straße Heimat ist und zeigen, wie sie leben, was sie bewegt oder beschäftigt. Die Menschen erzählen von ihren Wünschen und Träumen, ihren Siegen und Niederlagen, ihren Ängsten und Hoffnungen.

Da ist z. B. der Buchhalter aus dem 18. Stock, der sich regelmäßig in einen DJ verwandelt, die 94‑Jährige, deren Welt der Blick vom Balkon ist. Hier lebt ein ehemaliger Journalist der FDJ‑Zeitung ebenso wie eine Cellistin der Komischen Oper.

Dokumentarfilm von Jürgen Buch und Thomas Zimolong
Erstausstrahlung 22.10.2013/rbb