Nina, Fotoreporterin bei einer Ostberliner Zeitung, sitzt am Schreibtisch (Bild: rbb)
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Herbst 89 - Liebe Nina...

DEFA-Dokumentation 1990
 
Nina, Fotoreporterin bei einer Ostberliner Zeitung, ist in Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten geraten, die um den 7. Oktober 1989 herum brutale Züge angenommen hatten. An den Verletzungen, die sie dabei erlitt, leidet sie noch nach Monaten.

Der Film rekonstruiert die Ereignisse in Berlin vom Oktober 1989. Als Anhaltspunkte dienen Nina persönliche Erlebnisse an jenem Tag, der ihr Fühlen, Denken und Handeln einschneidend veränderte. Der Film gewährt Einblicke in Ninas persönliche Sphäre, in ihren beruflichen Werdegang, in ihre individuellen Erfahrungen, in Enttäuschungen und Hoffnungen ihres Lebens in und mit dem Land DDR.

Dokumentarfilm (DEFA 1990) von Andreas Kuschel

Erstausstrahlung 03.11.2019/rbb

Die Reihe DEFA 89 zeigt 5 Dokumentarfilme, die zwischen Herbst 1989 und Frühjahr 1990 entstanden. Diese Filme spiegeln die Ereignisse jener Monate authentisch und erregend. Der Vorstand der DEFA-Stiftung Ralf Schenk: "Das Ende der Diktatur hatte auch für die DEFA das Tor zu mehr Wahrheit aufgestoßen. Regisseurinnen und Regisseure nutzten die neu gewonnenen Freiräume und schufen Filme, die den Moment für die Ewigkeit aufbewahrten. Bilder, die sich in die Erinnerung eingraben, voller Kraft und Poesie." Die Reihe wurde gemeinsam mit der DEFA-Stiftung kuratiert, die ca. 2000 Dokumentarfilme und 2500 Wochenschauen in ihrem Archiv hat.

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