Artur Brauner mit Maria Schell und O.W. Fischer (Bild: rbb/CCC Filmkunst GmbH)
Artur Brauner mit Maria Schell und O.W. Fischer | Bild: rbb/CCC Filmkunst GmbH

Zum 100. Geburtstag von Artur Brauner - Marina, Mabuse und Morituri

Artur, genannt "Atze" Brauner, verkörpert seit vielen Jahrzehnten deutsche Filmgeschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete der Holocaust-Überlebende in Berlin die Produktionsfirma CCC-Film und wurde einer der erfolgreichsten Filmunternehmer Deutschlands. Am 1. August 2018 wird Brauner 100 Jahre alt.

Artur Brauner mit Maria Schell und O.W. Fischer, Foto: rbb/CCC Filmkunst GmbH

"Dr. Mabuse", "Liebe, Tanz und Tausend Schlager", "Karl May", "Edgar Wallace" aber auch "Hitlerjunge Salomon", "Die Ratten" oder "Eine Liebe in Deutschland": Krimis, Western, Literaturverfilmungen, mehr als 250 Filme hat die CCC Filmkunst seit ihrer Gründung vor 70 Jahren produziert. Die großen Stars der 50er, 60er und 70er gaben sich in den CCC- Studios in Berlin-Spandau die Klinke in die Hand.

Schauspieler wie Heinz Rühmann, Maria Schell, O.W. Fischer, Peter Alexander, Freddy Quinn, Caterina Valente, Gert Fröbe, Klaus Kinski, Curd Jürgens, Romy Schneider... Und Regiegrößen wie Harald Reinl, Robert Siodmak oder Fritz Lang. Die von Artur Brauner 1946 gegründete CCC ("Central Cinema Company") zählte zu den größten, wichtigsten und produktivsten Filmproduktionen der Nachkriegszeit.

Sie sorgte für leichte Unterhaltung und stillte mit eskapistischen Filmen die Sehnsucht der Deutschen nach Vergessen. Zugleich arbeitete der Filmproduzent Artur Brauner mit anspruchsvollen Filmen über den Holocaust während seines gesamten Schaffens unermüdlich gegen das Vergessen an.

Artur Brauner im Gespräch mit Lilli Palmer & Romy Schneider, Foto: rbb/CCC Filmkunst GmbH

"Marina, Mabuse und Morituri" steht symbolisch für die verschiedenen Genres und erzählt die Geschichte dieser ältesten unabhängigen deutschen Filmproduktionsgesellschaft in Familienbesitz.

Der Film zeigt eindringlich den durch die deutsche Geschichte geprägten Lebensweg des in Polen geborenen Artur Brauner, der den Holocaust überlebte und im Land der Täter zum wichtigsten Filmproduzenten seiner Zeit wurde. Die Dokumentation ist ein bewegender, informativer und unterhaltsamer Streifzug durch 70 Jahre deutsche Filmgeschichte.

Film von Kathrin Anderson
Erstausstrahlung 29.07.2018/rbb

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