Mata Hari (Natalia Wörner) © rbb/NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Mata Hari (Natalia Wörner) | Bild: rbb/NDR

Dokudrama Deutschland 2017 - Mata Hari – Tanz mit dem Tod

100 Jahre nach der Hinrichtung Mata Haris als Spionin erzählt der Film im Stil eines Dokumentarspiels den Fall zum ersten Mal aus der Perspektive des deutschen Geheimdienstes. Penibel werden die Tage vom März 1916 bis Oktober 1917 rekonstruiert.

1916 schließen zwei unangepasste Frauen einen ungewöhnlichen Pakt

Die Offizierin vom deutschen Geheimdienst – Freund und Feind nur als "Fräulein Doktor" bekannt – schult die am Karriereende stehende Nackttänzerin "Mata Hari" zur Geheimagentin. Die eine hat endlich ein Ohr direkt in den einflussreichen Kreisen von Paris, die andere kann ihr mondänes Leben trotz fehlender Engagements weiterführen.

Eine kluge Strategin trifft auf eine intuitive Aussteigerin, und beide setzen große Hoffnung auf diese geheimdienstliche Mission. Zwei Frauen, die in unterschiedlichsten Rollen bestehen, die Kunst der Verführung und der Manipulation beherrschen, geraten in ein Spiel aus Lüge und Verrat.

Zwischen März 1916 bis Oktober 1917

Penibel werden die Tage vom März 1916 bis Oktober 1917 rekonstruiert, ist der Film ganz nah dran an den Strategien des französischen und des deutschen Geheimdienstes und taucht ein in ein Paris, das den Glanz der Vorkriegsjahre bewahren will und doch durch die hohen Verluste verändert ist. Bisher geheime Akten aus dem deutschen Nachrichtendienst bilden die Grundlage für einen Agententhriller, in dem zwei Frauen die beklemmende Situation des Krieges für sich nutzen wollen und doch zum Spielball der Kriegsmaschinerie werden

Rolle Darsteller
Mata Hari Natalia Wörner
Dr. Elsbeth Schragmüller Nora Waldstätten
Hauptmann Paul von Roepell       Patrick Joswig
Major Walter Nicolai Robert Schupp
Pierre Bouchardon Michael Brandner
Wladimir de Masloff "Vadim" Vladimir Burlakov
Georges Ladoux Francis Fulton-Smith
Madame de Dangville Doris Gallart
Anna Ursula Hobmair
AK-330 Jackob Benkhofer

 

 
Musik:          Nils Kacirek
Kamera: Jan Kerhart
Buch: Kai Christiansen
Schnitt: Barbara Toennieshen

Buch und Regie: Kai Christiansen

Deutschland 2017

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