Protestransparante hängen an den Wohnhäusern in der Karl-Marx-Allee in Berlin-Friedrichshain. Bild: imago/snapshot-photography/ T.Seeliger
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Mieterprotest in der Berliner Karl-Marx-Allee | Bild: imago/snapshot-photography/ T.Seeliger

Der ganz legale Wahnsinn in Berlin - Miete Macht Rendite

Der Berliner Immobilienmarkt hat sich brutal verändert. Die Mieten explodieren, fressen immer mehr vom Familieneinkommen - davon profitieren die Aktionäre großer Wohnungskonzerne. Deren Gewinne steigen stetig, weil die deutschen Gesetze das erlauben. Ute Barthel und Jana Göbel haben auf beiden Seiten recherchiert.

Eisenbahnsiedlung in Berlin Lankwitz, Foto: Kirsten Kofahl
Bild: rbb/Kirsten Kofahl

Für ein halbes Jahr sind die Reporterinnen Ute Barthel und Jana Göbel in beide Welten eingetaucht: Die eine begleitet den Kampf von Bewohnern einer Berliner Siedlung für bezahlbare Mieten. Die andere spricht mit dem Eigentümer der Siedlung, der "Deutsche Wohnen" und besucht Aktionäre.

Am Beispiel der Eisenbahnsiedlung im südlichen Berlin, die einst für Menschen mit kleinem Einkommen gebaut wurde, zeigt sich, was es bedeutet, wenn mit Wohn-Aktien an der Börse gehandelt wird. Hier sollen die Mieten um bis zu 50 Prozent steigen. Die "Deutsche Wohnen" modernisiert. Aus Sicht der Aktionäre ist das zunächst ein Kostenfaktor.

Langfristig versprechen sie sich davon steigende Renditen. Berliner Mieter und Aktionäre - in diesem Film treffen sie aufeinander.

Die Bundesregierung verspricht nun, mit dem sogenannten "Mieterschutzgesetz", Mieterhöhungen zu erschweren. Wie reagiert die Börse auf die politischen Beschränkungen? Und wird das Gesetz den Bewohnern der Eisenbahnsiedlung helfen?

Film von Ute Barthel und Jana Göbel

Erstausstrahlung 12.02.2019/rbb

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