Nervenkrieg um Nordkorea, Foto: NDR Presse & Information
Bild: NDR Presse und Information

Was treibt Kim Jong-Un? - Nervenkrieg um Nordkorea

Nordkoreas Machthaber provoziert die Welt. Ungeachtet aller UN-Resolutionen zündet er Bomben und Raketen, posiert vor immer neuen, angeblich selbst gebauten Waffen, die laut Staatspropaganda inzwischen jede Stadt des Erzfeindes atomar verwüsten könnten. Was motiviert diesen Despoten der letzten stalinistischen Familien-Dynastie der Welt, was ist sein Ziel, was seine Strategie?

Kim Jong Un provoziert mit seinem Atomprogramm die Welt. Zugleich räumt er offenbar kaltblütig jeden Rivalen aus dem Weg, zuletzt durch ein Gift-Attentat auf seinen Halbbruder in aller Öffentlichkeit, am Flughafen von Kuala Lumpur.

Was motiviert diesen Despoten der letzten stalinistischen Familien-Dynastie der Welt, was ist sein Ziel, was seine Strategie? Und wie groß ist die Gefahr eines nuklearen Schlagabtauschs, und sei es aus Versehen? Ist die Hoffnung auf Entspannung begründet oder entspricht sie Kims Kalkül?

Nervenkrieg um Nordkorea, Foto: NDR Presse & Information
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Der langjährige Asien- und Amerikakorrespondent Klaus Scherer trifft Raketenbauer, Unterhändler und Diplomaten, die das Kim-Regime schon in früheren Krisen erlebt haben und deshalb schildern können, was die Machthaber in Pjöngjang umtreibt und wie zielgerichtet sie ihre Propaganda einsetzen.

Vor allem der renommierte deutsche Rüstungsexperte Robert Schmucker, ein früherer UN-Waffeninspekteur im Irak, warnt davor, auf Kims effektheischende Waffenschau hereinzufallen. Sie sei eher ein geschickter Bluff als ein schlüssiger Beleg für kriegstaugliche Arsenale. Zugleich belegt der Film, wie lückenhaft die UN-Sanktionen kontrolliert werden und wie Pjöngjangs Auslandsspione seit Jahren hinter Waffentechnologie her sind. Auch in Deutschland.

Film von Klaus Scherer
Erstsendung: 05.02.2018/ARD 1.

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Garten von Schloss Babelsberg (Quelle: rbb)
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Wie antisemitisch ist Berlin? - Feindbild Jude

Die rbb Reporter gehen der Frage nach dem Lebens- und Sicherheitsgefühl von Juden und Israelis nach, die in Berlin ihr Zuhause gefunden haben oder schon immer hier leben.