Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg © Monika Ritterhaus
Bild: Monika Ritterhaus

Die Deutsche Oper Berlin - Ouvertüre 1912

2012 feierte die Deutsche Oper Berlin ihren 100. Geburtstag. Zwar ist der heutige Bau erst 1961 eröffnet worden, aber die Geschichte des Hauses an der Bismarckstraße reicht viel weiter zurück.

1912 war es hier auf Initiative von Charlottenburger Bürgern als Gegenentwurf zur Königlichen Hofoper, der heutigen Staatsoper Unter den Linden, unter dem Namen "Deutsches Opernhaus" erbaut worden.

Deutsche Oper, 1912, geschätztes Aufnahmedatum, Bild: imago images/ Leemage
Deutsche Oper, 1912, geschätztes Aufnahmedatum

Ein gutes Jahrzehnt wurde hier Oper mit 364 Spieltagen im Jahr erfolgreich von einer Aktiengesellschaft betrieben. Erst die Inflation 1923 brachte die Unternehmung ins Wanken. Nach dem wirtschaftlichen Aus und der Übernahme durch die Stadt Berlin unter dem Namen "Städtische Oper" folgten Zeiten höchster künstlerischer Blüte.

1933 wurde sie dem Propagandaministerium unterstellt, war einzige reichsunmittelbare Oper und wurde ehrgeizig von Goebbels als direkte Konkurrenz zur Staatsoper aufgebaut. Nach der Zerstörung des Gebäudes 1943 folgte eine Interimszeit im viel kleineren, aber beinahe unzerstört gebliebenen Theater des Westens, bis 1961, wenige Wochen nach dem Mauerbau, das neue Gebäude an der Bismarckstraße als "Deutsche Oper Berlin" eingeweiht werden konnte.

Der Film vermittelt Momentaufnahmen der verschiedensten Epochen dieser Berliner Operninstitution von den Anfängen bis heute. Dabei kommen Künstler zu Wort, deren Biographie eng mit der Deutschen Oper Berlin verbunden ist.

Hier ist zuerst Dietrich Fischer-Dieskau zu nennen, der wenige Wochen vor seinem Tod für diesen Film ausführlich und sehr eindrücklich von seinen Anfängen in der Nachkriegszeit und den 50er Jahren berichtet hat. Hinzu kommen Christa Ludwig, René Kollo, Karan Armstrong, Hans Neuenfels, Donald Runnicles und Aribert Reimann. Prägende Persönlichkeiten der Geschichte werden kurz porträtiert wie die Intendanten Carl Ebert, Gustav Rudolf Sellner und Götz Friedrich.

Aus diesen kurzen Porträts, vielen sehr persönlichen Erinnerungen und oft geradezu intimen Einblicken aus dem Archivmaterial ist es dem Regisseur Enrique Sánchez Lansch gelungen, ein Kaleidoskop farbiger Eindrücke aus über 100 Jahren Oper in Charlottenburg zu montieren, das den Zuschauer auf eine spannende und immer wieder humorvolle Zeitreise mitnimmt.

Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch

Erstausstrahlung 23.10.2012/rbb

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