Theater Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin (Quelle: dpa/Christian Reister)
Bild: dpa/Christian Reister

Castorfs Volksbühne 1992 bis 2017 - Partisan

In einer Gesellschaft, die sich zunehmend gegenüber neuen Denkweisen und ästhetischen Grenzüberschreitungen abschottet, sagt Frank Castorf, sei das Theater der letzte Partisan. Als Regisseur und Intendant hat Castorf die Berliner Volksbühne seit Anfang der 1990er Jahre zu solch einem Ort des Aufbruchs und der Avantgarde werden lassen.

Frank Castorf bei Theaterproben. (Quelle: rbb/Abendschau)
Frank Castorf | Bild: rbb/Abendschau

Mit der radikalen Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche und der Erprobung neuer Theatermittel wurde die Volksbühne zum wichtigsten Theater Deutschlands mit großer internationaler Strahlkraft.

Der Film begleitet Castorf bei seiner Abschiedsinszenierung an der Volksbühne, dem "Faust", und wirft zugleich einen Blick in den Maschinenraum dieser Theaterfabrik.

Mitstreiter wie Sophie Rois, Herbert Fritsch oder Alexander Scheer erzählen von den speziellen Arbeitszusammenhängen an diesem Haus, in News-Flashbacks werden besondere Momente der letzten 25 Jahre wieder lebendig.

"Partisan" ist eine Hommage an ein Theater und sein Team, das nun Vergangenheit ist, aber als kraftvolles Beispiel für ästhetischen Eigensinn noch lange nachwirken wird. "Partisan" feierte seine erfolgreiche Uraufführung auf der Berlinale 2018 und war in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2019.

Film von Lutz Pehnert, Matthias Ehlert & Adama Ulrich
Erstausstrahlung 05.05.2019/rbb

Ein Regionalzug fährt in Berlin am Fernsehturm vorbei (Bild: imago/Jochen Tack)
imago/Jochen Tack

Operation Bahn

Die Bahn gilt als umweltfreundlich und ist Hoffnungsträger der Klima- und Verkehrspolitik, hat aber gleichzeitig das Image eines Sanierungsfalls: teuer, unzuverlässig, marode. Wie steht es wirklich um die Bahn? Was läuft falsch beim größten deutschen Staatsunternehmen?

Kriegszerstörter Berliner Dom, 1945 (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

1939-1945 - Berlin Brandenburg untem Hakenkreuz (2/2)

Die zweiteilige Dokumentation zeigt seltene Farbaufnahmen aus Berlin und Brandenburg während der Zeit des Nationalsozialismus. Gedreht nicht von professionellen Wochenschaukameramännern, sondern von Hobbyfilmern jenseits der offiziellen NS-Propaganda. Private Bilder vom Alltag in Berlin und Brandenburg während der NS-Zeit, aufschlussreich und beklemmend.

Brandenburger Tor mit Hakenkreuzfahnen (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

1933-1939 - Berlin Brandenburg untem Hakenkreuz (1/2)

Die zweiteilige Dokumentation zeigt seltene Farbaufnahmen aus Berlin und Brandenburg während der Zeit des Nationalsozialismus. Gedreht nicht von professionellen Wochenschaukameramännern, sondern von Hobbyfilmern jenseits der offiziellen NS-Propaganda. Private Bilder vom Alltag in Berlin und Brandenburg während der NS-Zeit, aufschlussreich und beklemmend.

Der Haupteingang der Charité. © rbb/ARD
rbb

Die Charité - Medizin unterm Hakenkreuz

Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kommen begrüßen die meisten Ärzte der Charité - wie der weltberühmte Chirurg Ferdinand Sauerbruch - das neue Regime. Der Film begibt sich auf Spurensuche an die Schauplätze der dramatischen Ereignisse. Mit seltenen Archivaufnahmen, historischen Fotos, Experteninterviews und Zitaten aus bisher kaum bekannten Tagebüchern rekonstruiert der Film Verstrickung, aber auch Verweigerung von Ärzten der Charité im Nationalsozialismus.

Schülerin der Waldklasse forscht mit einem Lupenbecher (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

Lernen unter freiem Himmel - Die Waldklasse

Die staatliche Conrad-Grundschule in Berlin-Wannsee wagt seit zwei Jahren ein Experiment: Anstatt den ganzen Tag im vollen Klassenraum zu hocken, verbringen die Kinder die längste Zeit des Tages im Wald - bei Wind und Wetter. Mathe und Deutsch kommen einfach mit. Der Film begleitet die deutschlandweit einzige Waldklasse bei ihrem Modellversuch.