Autos und LKW fahren am Abend durch eine Baustelle auf der A10, Foto: imago/Sabine Brose/Sorge
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Bild: imago/Sabine Brose/Sorge

- Ring frei! Abenteuer A10 (3/4)

Am Berliner Ring ist immer was los. Besonders zu Stoßzeiten stockt der Verkehr massiv. Mit dem Sonnenaufgang kommt für gewöhnlich der Stau zurück. Als Erste entdeckt ihn meist Verkehrsfliegerin Sandra Fritsch, von "Antenne Brandenburg". In ihrer kleinen Cessna kreist sie über der Autobahn und meldet jeden Unfall und jeden Stau sofort an ihre Radiohörer.

Für Monika Kazor wurde mit der bestandenen Führerscheinprüfung im 40 Tonner vor zwei Jahren ein Lebenstraum war. Seitdem zieht sie im Morgengrauen auf dem Berliner Ring ihre Kreise und liefert Lebensmittel in Dutzende von Supermärkten in Brandenburg.

Die alleinerziehende Mutter ist Frühaufsteherin. Gegen 4:00 Uhr beginnt ihr Arbeitstag, zum Mittag, wenn die Kinder aus der Schule kommen, ist sie dann wieder zu Hause.

Ring frei! Abenteuer A10: Die grünen Boxen! Für das Geschäft unterwegs, Foto: rbb/Thomas Balzer
Bild: rbb Presse & Information

Sabine Meyer-Sow ist Geschäftsfrau und ganz groß im Geschäft mit den Hinterlassenschaften der Reisenden an der A10. Sie packt an und wenn Not am Mann ist, entleert und reinigt sie ihre Toilettenhäuschen auf den Autobahnparkplätzen im Akkord.

Ein Tempolimit ist ein Tempolimit und gilt für alle, die auf dem Berliner Ring unterwegs sind. Darauf achten die Beamten der zivilen Verkehrsüberwachung in ihrem Radarwagen. Die in flagranti ertappten Verkehrssünder werden auf dem nächsten Autobahnparkplatz zur Kasse gebeten, da kennen die Beamten kein Pardon.

Film von Elias Franke, Elisa Luzius und Boris Quatram
Regie: Thomas Balzer

Familie Brasch (v. li. n. re.): Klaus, Peter, Marion, Gerda und Thomas Brasch
rbb/Edition Salzgeber/It Works!

Familie Brasch - Eine deutsche Geschichte

Die berühmt-berüchtigte Familie Brasch versucht mit ihren vier Kindern nach der Zeit im Exil und dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland Fuß zu fassen. Regisseurin Annekatrin Hendel widmet ihr hundert Minuten Dokumentarfilm.

Filmszene: Kapital, zwei junge Männer lesen auf einer Couch, Che Guevara-Poster an der Wand, Quelle: rbb

Die 60er Jahre in Berlin - Mauerkinder

Die 60er Jahre in Berlin sind Mauerbau und Studentenrevolte, Beatmusik und Singebewegung, Minirock und Lange Haare, freie Liebe und Drogen. Ein wildes Jahrzehnt im Schatten des Kalten Kriegs. Berliner aus Ost und West, die damals Kinder und Jugendliche waren, erzählen, was sie trotz trennender Mauer verband, wie politische Ereignisse sie prägten und wie sie ihren Weg fanden in eine neue Zeit.

Fluchtfahrzeug Cadillac, Baujahr 1957 © rbb/Hans Sparschuh
rbb Presse & Information

Fluchthelfer im Kalten Krieg - Mit dem Cadillac durch die Mauer

Es waren junge Leute aus der Bundesrepublik und West-Berlin, die dafür die eigene Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Den Autoren Hans Sparschuh und Rainer Burmeister geht es in ihrer Dokumentation um die ideellen Motivationen des Handelns in Zeiten des Kalten Krieges, um Zivilcourage und Freiheitswillen.

Die Autoren Anja Widell und Constantin Stüve studieren den ehemaligen Mauerverlauf; Quelle: rbb
rbb Presse & Information

Leben auf dem Grenzstreifen - Wo war eigentlich die Mauer?

Die Mauer ist am 5. Februar 2018 genauso lange weg, wie sie da war. Grund genug für die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve den ehemaligen Grenzstreifen zu erkunden. Auf ihrem Weg rund um das frühere West-Berlin stoßen sie auf skurrile Geschichten, Erinnerungen und vor allem neues Leben.

Günter Schabowski beim Verlesen (Quelle: NDR/Norbert Kuhröber)
NDR/Norbert Kuhröber

Schabowskis Zettel

Das Doku-Drama von Marc Brasse und Florian Huber - umgesetzt im Stil der US-Serie "24" - verfolgt mehrere Protagonisten über die entscheidenden Stunden jenes historischen Tages. Es sind: Gerhard Lauter, der Mann, der den Zettel schrieb, Günter Schabowski, der Mann, der einen Fehler machte und Harald Jäger, der Mann, der die Grenze öffnete.