Schätzen, bieten, bangen: Auktionator Robert Ernst bei Schauspieler Volker Brandt, Foto: Vincent-TV/rbb
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Hinter den Kulissen eines Berliner Auktionshauses - Schätzen, bieten, bangen (2/4)

Original oder Kopie? Rarität oder Massenware? Auch solche Fragen müssen die Auktionatoren Robert Ernst und Dalila Meenen beantworten, bevor sie ein Objekt in die Versteigerung nehmen. Manche Kunden müssen sie enttäuschen, andere können sich auf eine spannende Auktion freuen.

Garantiert der Name eines berühmten Künstlers viel Geld bei einer Auktion? Das hofft die frühere "Bunte"-Chefredakteurin Beate Wedekind. Sie hat vor Jahrzehnten von dem legendären Künstler Joseph Beuys eine Radierung geschenkt bekommen. Gegen den Rat des Auktionators hat sie einen sehr hohen Preis für die Versteigerung angesetzt. Wird das gut gehen?

Er war Leistungsboxer in der DDR, später Baubrigadier. Für ältere Damen schleppte Michael Simpson als hilfsbereiter Nachbar Kohlesäcke in die Wohnungen. Zum Dank schenkten sie ihm hin und wieder alte Armbanduhren. So wurde Michael Simpson zum Sammler. Sind seine vielen silbernen und goldenen Uhren so wertvoll, wie er glaubt?

Schätzen, bieten, bangen: Dalia Meenen beim Ehepaar Kupperschmidt, Foto: Vincent-TV/rbb
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Eine ganze Kiste mit buntem Blechspielzeug lag jahrelang unbeachtet im Keller, bis Heidemarie Schiller sie beim Aufräumen wiederfand. Die Dekorateurin hatte damit Anfang der 1980er Jahre Schaufenster geschmückt. Wird die Expertin Dalila Meenen die Figuren für die Auktion mitnehmen?

Die "Pouva Magica" ist eine Art Diaprojektor aus der DDR der 1950er Jahre. Eltern lasen ihren Kindern Märchen zu Bildern vor, die manuell vorgespult wurden. Matthias Enghardt hat das einst populäre Gerät von seinem Vater aus Leipzig bekommen. Findet sich in der Auktion unter den Bietern ein Nostalgiefan?

Wer eine Villa in Berlin-Hermsdorf betritt, fühlt sich wie in einem Adelspalais. An allen Wänden hängen alte Porträtbilder aus unterschiedlichsten Epochen. Horst Fraré ist ein unkonventioneller Selfmademan, der früher eine Modeboutique betrieb. Der Kunstliebhaber möchte zwei Bilder aus dem 18. und 19. Jahrhundert verkaufen, um dafür neue zu kaufen. Geht die Rechnung auf?

Film von Martin J. Schweser
Erstausstrahlung 11.03.19/rbb

Der "Müllionär" von Moabit Atilay Ü. vom "Taifun Wertstoffhandel"; Quelle: rbb/Thomas Lütz
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Teil 4: Von Müllionären und Schornsteinfegerglück - Berlin putzt! Dreckige Zeiten

Die vierte Folge beginnt auf dem Hof von Wertstoffhändler Atilay Ünal. In seiner Firma werden Papier, Pappe und Kartons angeliefert, gepresst und als Rohstoff wieder an eine Papierfabrik verkauft. Ein gutes Geschäft, das Ünal inzwischen den Spitznamen "Müllionär" eingebracht hat.

Entsorgungsfahrer Volker (Quelle: rbb)
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Teil 3: Von verstopften Rohren und stillen Örtchen - Berlin putzt! Dreckige Zeiten

In der dritten Folge geht es hoch hinaus mit Bezirksschornsteinfegerin Jessica Baschin und ihren Kollegen in Rudow. Volker Reimann, Kraftfahrer für "entsorgungspflichtige Stoffe", muss Fäkalien diverser WC-Container im Speckgürtel von Berlin entsorgen. Im Stadtbad Mitte heißt es nach langer Renovierung: Wasser marsch!

Editha Krummreich, Nadja Klier (1974) © rbb/Freya Klier
rbb Presse & Information

Frauen in der DDR - Wenn Mutti früh zur Arbeit geht

Waren Frauen in der DDR wirklich gleichberechtigt? Oder lediglich auf dem Papier? Am Spannungsverhältnis Berufstätigkeit und Kinderbetreuung scheiden sich bis heute die Geister.

Langhaardackel rennt mit fliegenden Ohren über Sandboden © imago/Frank Sorge
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Der Dackel ist zurück!

Er war schon aus dem Stadtbild verschwunden, doch jetzt kommt der frechste aller Hunde zurück. Berlins Hipster haben entdeckt, dass die tierische Brezel der perfekte Begleiter ist: handlich, unverwechselbares Design und man bekommt viel Charakter für wenig Hund. Die rbb Reporter klären auf über die neue Schwärmerei für den kurzbeinigen Charakterhund.