Quali geschafft: Robert Harting, hier beim Meeting inQuali geschafft: Robert Harting, hier beim Meeting in Schönebeck, hat die EM-Norm beim Diamond League Meeting in Rom geschaffft. Bild: imago/Christian Schrödter
Bild: imago/Christian Schrödter

- Sechsviertel - Der Ausstieg des Robert Harting

Über Jahre war Robert Harting das prominenteste Gesicht der deutschen Olympiamannschaften und hierzulande der einzige Superstar der Leichtathletik. Jetzt steht Harting vor seinen letzten Wettkämpfen als Diskuswerfer. Fast ein Jahr lang hat er sich von einem Kamerateam auf dem Weg zu diesem Einschnitt begleiten lassen.

Über Jahre war Robert Harting das prominenteste Gesicht der deutschen Olympiamannschaften und hierzulande der einzige Superstar der Leichtathletik. Der Diskus-Riese gewann jeden wichtigen Titel und profilierte sich parallel immer wieder mit klaren, bisweilen durchaus umstrittenen Thesen in der Öffentlichkeit. Jetzt steht Harting vor seinen letzten Wettkämpfen als Diskuswerfer - danach folgt ein radikaler Bruch, der Ausstieg aus dem Leistungssport, der seinen gesamtes Leben in den vergangenen Jahrzehnten dominiert hat.

Robert Harting
Bild: Jim Rakete

Robert Harting hat sich fast ein Jahr lang von einem Kamerateam auf dem Weg zu diesem Einschnitt begleiten lassen. "Sechsviertel - Der Ausstieg des Robert Harting" zeigt den Diskusriesen in privatesten Situationen, begleitet den Studenten Harting in die Universität der Künste, leidet mit dem Leistungssportler während des immer schmerzhafteren Kampfes gegen seinen eigenen Körper und gewährt Einblicke ins Innerste des zweifelnden, hadernden Athleten, der um sein persönliches großes Finale bei den Europameisterschaften im heimischen Berlin bangen muss.

Regisseur Guido Weihermüller gelingt nach seinen Dokumentationen "Die Norm" und "Ludwig / Walkenhorst - Der Weg zu Gold" ein weiteres fesselndes Portrait eines Spitzensportlers in einer bisher nie dagewesenen Nähe.

Film von Guido Weihermüller
Erstausstrahlung 28.07.2018/Das Erste

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