So sind wir: Logo der Reihe, Foto: rbb
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Leben in Berlin und Brandenburg - So sind wir - Der Datencheck (1/3)

Mehr als sechs Millionen Menschen leben in der Region Berlin-Brandenburg; einer Region voller Gegensätze und Gemeinsamkeiten, Superlative und spannender Alltagsgeschichten. Hier trifft Sonnenallee auf Uckermark, Penthouse auf Einfamilienhaus und Landwirt auf Hipster. Die dreiteilige rbb-Dokumentation "So sind wir - Der Datencheck" zeigt Berlin und Brandenburg zum ersten Mal in Zahlen.

Doch was sagen diese Daten über uns - die Menschen in der Region - aus? Der rbb- Datencheck schaut hinter die Statistik und erzählt, wie wir leben, lieben und wohnen.

Stadt und Land lassen uns unterschiedlich leben - mit viel Platz oder dicht gedrängt. Deutlich wird das am Kontrast zwischen dem Kiez rund um die Neuköllner Donaustraße und dem Havelland. In Neukölln leben 240 Menschen auf der Fläche eines Fußballfeldes. Ganz anders sieht es in Kleßen–Görne im Havelland aus, hier teilen sich nur 0,06 Menschen eine solche Fläche. Sind sie deswegen glücklicher?

So sind wir: Ältester Kiez Berlins, die Angerburger Allee im Süden von Berlin, Foto: rbb
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Das Rentnerpaar Ursula und Gerd Stahr wohnt in Berlin-Charlottenburg in der Angerburger Allee. Sie leben unter Gleichen, denn dort ist der älteste Kiez Berlins - fast 50 Prozent der Bewohner sind älter als 65 Jahre. Die meisten jungen Menschen unter 18 Jahren leben rund um das Olympiagelände - oder in Kleinmachnow in Brandenburg. 22 Prozent der Bevölkerung sind hier Kinder und Jugendliche - mehr als nirgendwo sonst in der Region.

Davon profitiert auch die freiwillige Jugendfeuerwehr. Wo sind die Menschen am längsten arbeitslos und wo müssen sie sich um ihren Job keine Sorgen machen? Warum wiegen Berliner knapp 3 Kilo weniger als Brandenburger und wie steht es um unsere medizinische Versorgung?

Die dreiteilige Dokumentation "So sind wir - Der Datencheck" erzählt von besonderen Menschen, ihren Nöten und Träumen, sowie dem Spannungsfeld zwischen Gestern und Heute.

Film von Kathrin Schwiering und Thomas Balzer
Erstausstrahlung 09.10.2018/rbb

Familie Brasch (v. li. n. re.): Klaus, Peter, Marion, Gerda und Thomas Brasch
rbb/Edition Salzgeber/It Works!

Familie Brasch - Eine deutsche Geschichte

Die berühmt-berüchtigte Familie Brasch versucht mit ihren vier Kindern nach der Zeit im Exil und dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland Fuß zu fassen. Regisseurin Annekatrin Hendel widmet ihr hundert Minuten Dokumentarfilm.

Filmszene: Kapital, zwei junge Männer lesen auf einer Couch, Che Guevara-Poster an der Wand, Quelle: rbb

Die 60er Jahre in Berlin - Mauerkinder

Die 60er Jahre in Berlin sind Mauerbau und Studentenrevolte, Beatmusik und Singebewegung, Minirock und Lange Haare, freie Liebe und Drogen. Ein wildes Jahrzehnt im Schatten des Kalten Kriegs. Berliner aus Ost und West, die damals Kinder und Jugendliche waren, erzählen, was sie trotz trennender Mauer verband, wie politische Ereignisse sie prägten und wie sie ihren Weg fanden in eine neue Zeit.

Fluchtfahrzeug Cadillac, Baujahr 1957 © rbb/Hans Sparschuh
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Fluchthelfer im Kalten Krieg - Mit dem Cadillac durch die Mauer

Es waren junge Leute aus der Bundesrepublik und West-Berlin, die dafür die eigene Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Den Autoren Hans Sparschuh und Rainer Burmeister geht es in ihrer Dokumentation um die ideellen Motivationen des Handelns in Zeiten des Kalten Krieges, um Zivilcourage und Freiheitswillen.

Die Autoren Anja Widell und Constantin Stüve studieren den ehemaligen Mauerverlauf; Quelle: rbb
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Leben auf dem Grenzstreifen - Wo war eigentlich die Mauer?

Die Mauer ist am 5. Februar 2018 genauso lange weg, wie sie da war. Grund genug für die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve den ehemaligen Grenzstreifen zu erkunden. Auf ihrem Weg rund um das frühere West-Berlin stoßen sie auf skurrile Geschichten, Erinnerungen und vor allem neues Leben.

Günter Schabowski beim Verlesen (Quelle: NDR/Norbert Kuhröber)
NDR/Norbert Kuhröber

Schabowskis Zettel

Das Doku-Drama von Marc Brasse und Florian Huber - umgesetzt im Stil der US-Serie "24" - verfolgt mehrere Protagonisten über die entscheidenden Stunden jenes historischen Tages. Es sind: Gerhard Lauter, der Mann, der den Zettel schrieb, Günter Schabowski, der Mann, der einen Fehler machte und Harald Jäger, der Mann, der die Grenze öffnete.