Trabant steht vor Schild "Ausreise" (Bild: rbb)
Bild: rbb Presse & Information

DEFA 89 - Sperrmüll

Sie nennen sich "Sperrmüll" und trommeln ihren Unmut auf Gegenstände, die andere weggeworfen haben, vier Jungs, aufgewachsen in den Neubausilos Berlins. Neugierig, was aus ihnen und ihren Träumen wird, beginnen die Dreharbeiten im Frühsommer 1989.

Vier Jungs schauen in die Kamera (Bild: rbb)

Einer von ihnen interessiert das Filmteam besonders. Seine Mutter heiratete einen Westberliner und reist aus der DDR aus. Er entscheidet sich für Ostberlin. Politische und menschliche Befindlichkeiten vor und nach dem Mauerfall allgemein und die Einstellung des Sohnes zu Musik, Politik, Familie und Relevanz der großen Veränderungen in der DDR im Besonderen werden deutlich.

Dokumentarfilm (DEFA 1989-1991) von Helke Misselwitz

Erstausstrahlung 03.11.2019/rbb

Die Reihe DEFA 89 zeigt 5 Dokumentarfilme, die zwischen Herbst 1989 und Frühjahr 1990 entstanden. Diese Filme spiegeln die Ereignisse jener Monate authentisch und erregend. Der Vorstand der DEFA-Stiftung Ralf Schenk: "Das Ende der Diktatur hatte auch für die DEFA das Tor zu mehr Wahrheit aufgestoßen. Regisseurinnen und Regisseure nutzten die neu gewonnenen Freiräume und schufen Filme, die den Moment für die Ewigkeit aufbewahrten. Bilder, die sich in die Erinnerung eingraben, voller Kraft und Poesie." Die Reihe wurde gemeinsam mit der DEFA-Stiftung kuratiert, die ca. 2000 Dokumentarfilme und 2500 Wochenschauen in ihrem Archiv hat.

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
imago/Ini1110/Photocase

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In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

Weißes Blatt in alter Schreibmaschine (Bild: Colourbox)
Colourbox

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Auftritt von Feine Sahne Fischfilet auf dem Festival "Wasted in Jarmen" im Sommer 2016 (Bild: rbb)
rbb Presse & Information

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