Fahndungsaufruf vom 21.12.2016 mit Fotos des tatverdächtigen Tunesiers Anis Amri (Bild: picture alliance / -/Bundeskriminalamt/dpa)
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Das Täter-Netzwerk - WEIHNACHTSMARKT.ANSCHLAG

Nach dem Anschlag versprach die Bundeskanzlerin lückenlose Aufklärung und Verfolgung von Mittätern. Doch schnell legten sich Sicherheitsbehörden auf die These vom Einzeltäter fest. Dabei war Anis Amri Teil eines internationalen Terror-Netzwerkes. Mitwisser und Helfer wurden ebenso wenig verfolgt wie der mutmaßliche Auftraggeber des Islamischen Staates, der hier erstmals ein Gesicht bekommt.

Polizisten legen am 20.12.2016 am Ort des Anschlages Blumen nieder (Bild: picture alliance / NurPhoto | Emmanuele Contini)
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Die Opfer: Offene Wunden - WEIHNACHTSMARKT.ANSCHLAG

Der tunesische Attentäter Anis Amri tötete 13 Menschen und verletzte Hundert, als er 2016 mit einem LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt rollte. Die Frage, warum er das unter den Augen des Staates tun konnte, quält Opfer und Hinterbliebene bis heute. Dass sie ihre Leiden bei den Behörden immer aufs Neue belegen müssen, traumatisiert sie erneut.

Ermittler im Interview, Stefan Redlich, stellvertretender LKA-Chef Berlin (Bild: rbb/Benjamin von Essen)
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Die Ermittler: Unterm Radar - WEIHNACHTSMARKT.ANSCHLAG

Der Attentäter beschäftigte am Ende 50 deutsche Behörden. V-Leute von Geheimdiensten und Polizei waren in seinem Umfeld platziert. Erstmals äußern sich hochrangige Ermittler und der ehemalige BND-Präsident offen zu der unfassbaren Serie von Pannen und Schlampereien vor dem Anschlag. All das, so bedauert ein ehemaliger Chefermittler könne man den Opfern schlicht nicht erklären.

Ein abgeschossener Bomber der deutschen Luftwaffe, wird auf dem Swerdlow-Platz in Moskau der Öffentlich- keit gezeigt, Foto, 1941 (Bild: picture alliance / akg-images)
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Moskau 1941 - Stimmen am Abgrund

Im Dezember vor 80 Jahren war die "Schlacht um Moskau" entschieden, der Versuch der Wehrmacht Moskau einzunehmen war gescheitert. Der Film erzählt die Geschichte eines Schicksalsjahres – Moskau 1941, als das Überleben der sowjetischen Hauptstadt auf Messers Schneide stand.

Fatal Flash vor dem Auftritt (Bild: rbb/Time Prints/Andrea Gatzke)
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Das andere Russland in Berlin

Viele Russen in Berlin sind seit dem Ende der Sowjetunion vor 30 Jahren aus ihrer Heimat nach Deutschland ausgereist. Hier in Berlin erarbeiten sie Ideen und Konzepte für ein "anderes", demokratisches, offenes Russland, für das viele bereit wären, wieder ins Flugzeug zu steigen, sobald der "Wind of change" endlich da ist.