Eisbär im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde; Quelle: imago/Hohlfeld
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Ein tierisch harter Winter - tierisch gut!

Wenn im Winter die Temperaturen auf minus 20 Grad fallen, werden Zoo und Tierpark Berlin zu einem weißen Paradies - alles versinkt unter einer Schneedecke. Die weiße Pracht bedeutet in dieser kalten Jahreszeit für Mensch und Tier aber auch: Leben in einem Ausnahmezustand.

Eingefrorene Schlösser und Gittertüren sowie Massen von Schnee erschweren den Tierpflegern die Arbeit, vereiste Treppen werden zu einer Rutschgefahr für Mensch und Tier.

"tierisch gut!" schildert, wie die Pfleger sich diesen schwierigen Arbeitsbedingungen stellen und diese mit so manchem Trick meistern.

Darüber hinaus bringt „tierisch gut!“ in Erfahrung, wie die vielen verschiedenen Tierarten auf die strenge Kälte des Winters reagieren: Während beispielsweise Mishmi-Takine oder auch Katzenbären die kalten Temperaturen lieben und als „winterharte Gesellen“ gelten, vertragen die ursprünglich in Australien beheimateten Kängurus die Kälte nicht besonders gut und müssen sich durch ständiges Hüpfen warm halten. Bei Minusgraden dürfen sie nur kurze Zeit am Tag ins Freie. Worin liegen die konkreten Unterschiede im Verhalten der Tiere im Winter? Müssen die Tierpfleger im Winter mit ihren Schützlingen anders umgehen? Und welche technischen Neuerungen gibt es in Zoo und Tierpark, um Mensch und Tier das Leben im Winter zu erleichtern? Auf all diese Fragen wird es in "tierisch gut!" eine Antwort geben.

Sie sind süß, sie sind frech und manchmal außer Rand und Band - eben einfach tierisch gut! Kleine und große Tiere sorgen für aufregende Stunden und schlaflose Nächte in Deutschlands Zoos. Ob Bärenkinder, Tiger oder Alpakas: Sie halten ihre Pfleger mächtig auf Trab. Und ihr könnt ganz nah dabei sein! Wenn sich ein winziges Känguru-Baby zum ersten Mal aus Mamas Beutel traut. Wenn ein Bär im Umzugsstress steckt. Oder: Wenn ein Löwenbaby geboren wird. Was den Besuchern im Zoo verborgen bleibt - bei "tierisch gut!" kann man es sehen.

Erstausstrahlung: 03.12.2011 / Das Erste