Demonstration in Cottbus
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Demonstration in Cottbus | Bild: rbb

- Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr

Syrische Flüchtlinge werden gewalttätig, Nachahmer des Ku-Klux-Klans lassen sich auf dem Stadtplatz fotografieren, das Bündnis "Zukunft Heimat" lädt zu Großdemonstrationen - auch ein halbes Jahr nach diesen Ereignissen kommt Cottbus nicht zur Ruhe. Die Sendung nimmt die Zuschauer mit in die Lebensrealitäten der Cottbuser und geht mit ihnen der Frage nach: Wer ist das Volk?

"Wer ist das Volk? - Cottbus in Aufruhr" (rbb, 2018)

Dabei macht die Politik nun das, was sie lange versäumt hat: Sie handelt. Mehr Polizei, mehr Sozialarbeiter, mehr politische Aufmerksamkeit - selbst Bundespräsident Steinmeier besucht Cottbus. Wer ist das Volk, und wer nicht?

Diese Frage schwebt über der Stadt, die heute gespalten ist. Dabei spielen für viele Cottbuser nicht nur die zugezogenen Flüchtlinge, sondern auch die Folgen der Wendezeit, die Frage nach der Braunkohle und Probleme in Infrastruktur und Bildung eine Rolle. Die einen setzen auf Integration.

Die anderen auf eine rechte Widerstandsbewegung, die von Cottbus aus durchs ganze Land rollen soll. Es erzählen die besorgte Mutter, die mit ihrer Angst bei den Rechten Gehör findet, der junge Syrer, der hier endlich ankommen will, der Polizist, der allen Seiten gerecht werden muss, die Lokalreporterin, die an ihrer Stadt zweifelt und der Architekt, der mit seinem Engagement versucht, alle zusammenzuhalten.

Die Reportage nimmt die Zuschauer mit in die Lebensrealitäten der Cottbuser und geht mit ihnen der Frage nach: Wer ist das Volk?

Film von Stefanie Groth und Diana Kulozik

Erstausstrahlung am 13.08.2018/Das Erste

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