Robert Havemann am Arbeitsplatz seines Hauses in Grünheide, das rund um die Uhr von der Stasi überwacht und abgehört wird. © rbb/Harald Schmitt
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- Widerspruch - Havemann und der Kommunismus

Der Film zeigt erstmals das faszinierende Leben des Robert Havemann in seiner Widersprüchlichkeit, in seiner Nähe zum Kommunismus und in seiner Auseinandersetzung mit ihm.

Das Leben von Robert Havemann war geprägt vom Widerspruch zur jeweiligen Macht und ihren Dogmen. Unter den Nazis wurde Havemann zum Tode verurteilt, doch die Vollstreckung wurde ausgesetzt, weil seine Forschungen angeblich kriegswichtig waren. Nach seiner Befreiung durch die Rote Armee war er zunächst in West-Berlin als Wissenschaftler tätig, bis er dort wegen seines Engagements gegen die Wasserstoffbombe entlassen wurde. Er bekannte sich zum Kommunismus, wurde Vorzeige-Wissenschaftler und Multi-Funktionär im Ostteil der Stadt.

Robert Havemann in seinem Haus in Grünheide. © rbb/Harald Schmitt

Als linientreuer Prorektor der Humboldt-Universität relegierte er Studenten, weil sie Mitglied der evangelischen Jungen Gemeinde waren. Doch trotz (Partei-)Karriere: das kritische Denken legte er nicht ab. Seine Vorlesungen machten Furore in der DDR, kratzte er darin doch an offiziellen Dogmen. Deshalb flog er schließlich aus der SED, verlor seine Professur und seinen Sitz in der Akademie der Wissenschaften. Doch Havemann verstand sich weiter als Kommunist, der gerade deshalb den real existierenden Sozialismus kritisierte.

Der Ostberliner Marxist und Kernphysiker Robert Havemann (l) und der Liedermacher Wolf Biermann am 21.1.1972 in dessen Ostberliner Wohnung, in der Havemann der Stockholmer Zeitung "Expressen" ein Interview gab. Quelle: dpa - Bildarchiv
Robert Havemann und Wolf Biermann in Biermanns Wohnung in Ost-Berlin.

Als sein Freund Wolf Biermann ausgebürgert wurde, verhängte das SED-Regime einen Hausarrest über den damals schon sehr kranken Mann, eine Maßnahme, die mit gewaltigem Aufwand aufrechterhalten wurde. Auch als der Hausarrest nach drei Jahren aufgehoben wurde, bewachte ihn die Stasi rund um die Uhr, konnte aber seinen Widerstandsgeist nicht brechen.

Robert Havemann in seinem Haus in Grünheide. © rbb/Harald Schmitt

Im April 1982 starb Robert Havemann an den Folgen seiner Haft in der NS-Zeit. Mit seinen Ideen, seinem Mut und Eigensinn hat Havemann die beginnende Bürgerrechtsbewegung in der DDR geprägt. Der Film von Ute Bönnen und Gerald Endres zeigt erstmals das faszinierende Leben des Robert Havemann in seiner Widersprüchlichkeit, in seiner Nähe zum Kommunismus und in seiner Auseinandersetzung mit ihm, er beschreibt Havemanns Weg vom privilegierten DDR-Prominenten zum Staatsfeind Nummer 1 der DDR.

Film von Ute Bönnen und Gerald Endres

Erstausstrahlung am 21.10.2014/rbb

Flussauf, Flussab, Folge 2: Ulricke Finck begegnet in ihrem Kajak der Rettungswacht auf dem Müggelsee, Foto: rbb
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Ulrike Finck paddelt vom Müggelsee zum Kriensee - Flussauf, flussab (S02/E02)

"Flussauf, flussab" paddelt Ulrike Finck mit dem Kajak vom größten Berliner See bis zum kleinen Kriensee im Brandenburgischen. Unterwegs begegnet sie sportlichen Paddlern, entspannten Sonnenbadern, PS-verrückten Speedbootfans und einem Team der Wasserschutzpolizei.

Ulrike Finck im Kajak (Quelle: rbb)
dfg

Ulrike Finck paddelt von Fürstenberg zum Tegeler See - Flussauf, flussab (S02/E01)

Ein kleiner Garten direkt am Wasser, ein einsamer Steg am See oder eine abwechslungsreiche Kanutour durch die Wildnis: So sieht ein perfekter Sommer vor der Haustür aus! Ulrike Finck trifft Freizeitkapitäne mit schicken Booten, Camper mit verrückten Gefährten, findige Schiffsbastler und natürlich viele Wasserfreunde und Sonnenanbeter.

Kleines Schloss im Schlossberg Babelsberg, Imago/Goeffrey

Die Havelschlösser von oben

Preußens Könige und Prinzen schätzten schöne Aussichten. Am Ufer der Havel bauten sie ihre Sommerschlösser und Parks. Vom Pfingstberg bis zur Pfaueninsel - der Film erkundet sechs Havelschlösser aus der Vogelperspektive und stellt ihre besondere Geschichte vor.

Die Havel von oben

Der Film zeichnet den Verlauf des über 300 Kilometer langen Fließgewässers nach, von der Quelle im Müritz-Nationalpark über die zahlreichen Seen der Hauptstadtregion, den Havelschlössern der preußischen Könige und Prinzen, bis hin zur Elbmündung bei Havelberg.

Das Kranzler Eck bei Nacht. © rbb/Stephan Düfel
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Bilderbuch - Berlin-Charlottenburg

Auf den ersten Blick scheint sich in Charlottenburg kaum etwas zu verändern. Die Sehenswürdigkeiten sind immer noch die alten: das Schloss Charlottenburg, das Olympiastadion und natürlich der Kurfürstendamm, der berühmteste Boulevard der Stadt.