Zwei Adler in einem Nest. (Quelle: imago images / blickwinkel)
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- Wildes Deutschland - Die Uckermark

Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in klaren Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen. Dachse, Marderhund, Hasen und Füchse leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in einer der einsamsten Regionen Deutschlands.

Weit im Nordosten Deutschlands hinterließen die Gletscher der letzten Eiszeit und ihre Schmelzwasser eine Bergwelt im Miniaturformat mit unzähligen Seen, dichten Wäldern, Wiesen und Weiden, Mooren und Sümpfen.

Der Mensch schuf hier eine besonders abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Von Feldsteinmauern umgrenzte Äcker und Wiesen, Hecken und die Sölle - kreisrunde Kleingewässer mitten auf dem Feld - sind voller Leben.

Die Uckermark - 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen - ist das Grenzland zwischen der waldreichen Schorfheide und den großen Ackerschlägen in Vorpommern.

Beide Lebensräume schaffen ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert eine der einsamsten Regionen Deutschlands im Wandel der Jahreszeiten und gibt seltene Einblicke in diese Natur.

Film von Christoph Hauschild

Erstausstrahlung am 23.05.2012/ARTE

Filmszene: Kapital, zwei junge Männer lesen auf einer Couch, Che Guevara-Poster an der Wand, Quelle: rbb

Die 60er Jahre in Berlin - Mauerkinder

Die 60er Jahre in Berlin sind Mauerbau und Studentenrevolte, Beatmusik und Singebewegung, Minirock und Lange Haare, freie Liebe und Drogen. Ein wildes Jahrzehnt im Schatten des Kalten Kriegs. Berliner aus Ost und West, die damals Kinder und Jugendliche waren, erzählen, was sie trotz trennender Mauer verband, wie politische Ereignisse sie prägten und wie sie ihren Weg fanden in eine neue Zeit.

Fluchtfahrzeug Cadillac, Baujahr 1957 © rbb/Hans Sparschuh
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Fluchthelfer im Kalten Krieg - Mit dem Cadillac durch die Mauer

Es waren junge Leute aus der Bundesrepublik und West-Berlin, die dafür die eigene Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Den Autoren Hans Sparschuh und Rainer Burmeister geht es in ihrer Dokumentation um die ideellen Motivationen des Handelns in Zeiten des Kalten Krieges, um Zivilcourage und Freiheitswillen.

Die Autoren Anja Widell und Constantin Stüve studieren den ehemaligen Mauerverlauf; Quelle: rbb
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Leben auf dem Grenzstreifen - Wo war eigentlich die Mauer?

Die Mauer ist am 5. Februar 2018 genauso lange weg, wie sie da war. Grund genug für die rbb-Reporter Anja Widell und Constantin Stüve den ehemaligen Grenzstreifen zu erkunden. Auf ihrem Weg rund um das frühere West-Berlin stoßen sie auf skurrile Geschichten, Erinnerungen und vor allem neues Leben.

Judith und Frederik, Gründer des bio-veganen Genossenschaftprojekts (Bild: rbb)
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Wie Judith und Frederik ihr Feld bestellen - Ohne Mist!

Sie sind jung und haben gemeinsam mit vielen Mitstreitern eine Vision. Sie wollen die heutige Landwirtschaft mit verändern. Die rbb Reporter begleiten die beiden Berliner dabei - vom Frühjahr bis zum Herbst.