Die aktuelle Sendung

Moderator Urs Rechn im Ruderboot, Quelle: rbb
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Auf hoher See - Erlebnis Geschichte

Wer weiß schon, dass die Brandenburger und Berliner eine Seefahrernation waren. Immerhin führte Brandenburgs Großer Kurfürst schon im 17. Jahrhundert einen erfolgreichen Seekrieg gegen die Schweden. Unter der Flagge des Roten Adlers operierten brandenburgische Schiffe in Afrika und in der Karibik.

Beiträge und Hintergründe zur aktuellen Sendung "Auf Hoher See"

Brandenburger Tor mit zwei Schiffen davor, Quelle: rbb
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Echt ma jetze!

Brandenburg als Seemacht – naja ein bisschen. Zumindest gibt es die eine oder andere Geschichte, die das Landrattenland mit dem Meer verbindet. Echt ma jetze!

Bunker Koralle von außen, Quelle: rbb
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Der Marinebunker Koralle

Im märkischen Wald bei Lobetal verrottet ein Bunker. Von hier kamen von 1943 bis 1945 die tödlichen Befehle für Hitlerdeutschlands Marine. 

Leuchtturm hinter einer Düne, Quelle: rbb
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Der Leuchtturmkönig aus Fürstenwalde

Vom Klempnermeister zum Großunternehmer - Julius Pintsch baute 1847 den ersten verlässlichen Gaszähler. Kurze Zeit später beleuchtete er Eisenbahnwaggons und Leuchttürme.

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Schiffe schwimmen, gif, Quelle: rbb
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Kaperkapitän und Marineminister Benjamin Raule

Kaperkapitän, Reeder und Marineminister des Großen Kurfürsten war er. Unter seiner Führung versuchte sich Brandenburg Ende des 17. Jahrhunderts in die Reihe der Kolonialmächte einzureihen. Das Leben des Niederländers Benjamin Raule ist eng mit der kurbrandenburgischen Marine verknüpft.

Skulpturengruppe vor dem Havelberger Dom, Quelle: Fred Pilarski
Fred Pilarski

Der Moderationsort Havelberg

Das kleine Städtchen Havelberg liegt zwar heute in Sachsen-Anhalt, hat aber für die Geschichte Brandenburgs eine große Bedeutung. Seit dem 16. Jahrhundert ist Havelberg Teil des Kurfürstentums Brandenburg.

Seile an einem Schiff, Quelle: rbb
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Die Minifregatte vom Wannsee

Sie sieht aus wie eine Fregatte und hat auch die dazugehörigen Kanonen an Bord - aber sie segelt auf dem Wannsee und anderen Havelseen. Der Miniaturnachbau einer englischen Fregatte der Royal Navy hat eine bewegte Geschichte.

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BIm Rückblick - "Nightlife in Berlin und Brandenburg"

Leuchtschild PensionSchwarze Pumpe, Quelle: rbb
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Nachtleben im Gaskombinat Schwarze Pumpe - Goldgräberstimmung in Pumpe

Aus allen Ecken der DDR strömen Mitte der 1950er Jahre junge Männer und Frauen in den kleinen Ort Schwarze Pumpe bei Cottbus. Hier entsteht Europas größtes Braunkohlen-Veredlungskombinat. Am Tag wird gearbeitet - am Abend gefeiert.

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Das Standardwerk für den DDR-DJ.
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Von Beruf: Schallplattenunterhalter

In der DDR- gab es eine richtige Ausbildung zum Diskjockey und Schallplattenunterhalter. Rainer Mandel aus Cottbus und der Berliner Peter Thinius erinnern sich an dreiwöchige Lehrgänge, an Schauspielunterricht und Sprecherziehung. Der Hoyerswerdaer Uwe Jordan weiß noch, dass er 5 Mark die Stunde als DJ bezahlt bekam.

Im Rückblick "Russen an der Spree"

altes Foto mit Wladimir Gall, Quelle: rbb
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Deutschlehrer und Kriegsheld - Wladimir Gall

Ohne Wladimir Gall würde es die Spandauer Zitadelle möglicherweise nicht mehr geben: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs hatten sich dort Offiziere der Wehrmacht und der SS verbarrikadiert - zusammen mit hunderten Zivilisten: Alte, Frauen, Kinder.

Soljanka wird umgerührt, Quelle: rbb
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Die Geschichte der Soljanka

Im Wort Soljanka stecken die Begriffe "ländlich, vom Land"  und "Dorf". Bis Ende des 19. Jahrhunderts hieß das Gericht auf russisch "Seljanka". Als schließlich die Salzprodukte - russisch: Sol - in der Küche immer heimischer wurden, kam die Umbenennung in "Soljanka".

Büste und Samoware, Quelle: rbb
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Als aus Charlottenburg Charlottengrad wurde

Berlin wurde in den 1920er Jahren über Nacht zum Zentrum der russischen Emigration, zu einer Art Ersatzhauptstadt für über 300 000 Russen. Sie waren  auf der Flucht vor "Lenins rotem Terror".

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nachgestellte Szene mit russischen Soldaten, Quelle: rbb
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Der Fotograf der Russen

Weil er Fotografenmeister war, entkam Rudolf Jünke der Deportation nach Russland und fotografierte fortan die Offiziere der Sowjetarmee. Bekanntschaft mit ihnen hatte er bereits in seinem eigenen Haus in Hohenschönhausen gemacht, in dem Offiziere einquartiert wurden.

Wladimir Nabokov, Quelle: rbb
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Nabokov in Berlin

1922 kommt Vladimir Nabokov, der später vor allem als Schöpfer des Romans "Lolita" Berühmtheit erlangt, nach Berlin. Es ist keine Liebe zu der Stadt, dennoch bleibt er bis 1937. Seine Berliner Jahre sind geprägt von finanzieller Not und dem allgegenwärtigen Gefühl der Fremdheit.

Albert Hetterle auf der Bühne, Quelle: rbb
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Die russische Seele des Maxim Gorki Theaters

Albert Hetterle kommt in den 1950er Jahren ans Maxim-Gorki-Theater in Berlin, wird 1968 dort Intendant. Anfangs sei es schwer gewesen, das Publikum für die russischen und sowjetischen Stücke zu erwärmen. Aber schnell ist klar: Hier werden Dinge laut ausgesperochen, die sich sonst niemand laut zu sagen wagte.

Im Rückblick - Rein in die Stadt, raus aufs Land

eine Gruppe nackter Menschen auf einer Wiese, Quelle: AKK Birkenheide e.V.
AKK Birkenheide e.V.

Die Nackten vom Motzener See

Die Eltern von Bernd Polauke gehören zu den Gründern des Nacktvereins, der Anfang der 1920er Jahre die Kleidung vom Körper streifte und damit auch den Mief der Großstadt. Der Vater war Schlosser und lebte in Neukölln. Am Motzener See entflohen die Polaukes jedes Wochenende nicht nur der Enge der Stadt.

Graffiti mit Bildern von Zille in Berlin-Rummelsburg. Quelle: Sabine Horn
Sabine Horn

Zille und das Gründerzeitmuseum

Am Anhalter Bahnhof kam vor genau 150 Jahren ein neunjähriger Junge aus Sachsen an. Die Eltern flüchteten vom Land in die Stadt. Der Junge machte sein Glück in Berlin - kam ganz seiner Berufung nach. Aber erst viele Jahre später: Heinrich Zille, der berühmte "Pinselheinrich" wohnte zunächst mit seinen Eltern in einer lausigen Kellerwohnung in der Nähe des heutigen Ostbahnhofs.

Taschenuhr, Quelle: rbb
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Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauer

Der Schriftsteller Ehm Welk hat die Lebensgeschichte seines Vaters in dem Roman "Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauer" festgehalten.  In Groß Klessow bei Lübbenau wurde Gottfried Welk alias Gottlieb Grambauer vor 170 Jahren geboren. In der Ehm- Welk- Straße kennt jeder diese Geschichte.

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Animation der wachsenden Stadt 1861-1907, Quelle: rbb
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Als Berlin aus allen Nähten platzte

Ein Riesengeschäft mit der Wohnungsnot und jedem Quadratmeter - Berlin wächst. Was wie eine Nachricht aus einer aktuellen Tageszeitung klingt, war schon vor über hundert Jahren ein Problem.

Westberlin, Quelle: rbb
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Fluchtpunkt Westberlin

Westberlin war das Eldorado für Wehrdienstverweigerer aus Westdeutschland. Aber auch für Künstler aus aller Welt wurde die eingemauerte Stadt zum Sehnsuchtsort. Es kamen junge Musiker, die in den 70er Jahren den Geist der Mauerstadt Westberlin erleben wollten.

Quelle: rbb
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Die Bohème von Hoppenrade

In den siebziger Jahren wurde es auf Schloss Hoppenrade – nördlich von Berlin - für einige Jahre recht turbulent. Die Bohème aus Ostberlin zog ein. In dem verfallenen Herrenhaus gab es in der Zeit einen Konsum im Erdgeschoss mit angeschlossener Kneipe. Der ganze erste Stock stand leer und er war für 38 Mark Fünfzig zu mieten.