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    rbb/David Paprocki

    Heimat meiner Eltern - Erlebnis Geschichte vom 12.09.2017

    Waschechte Berliner und Brandenburger haben oft schwäbische, sächsische oder schlesische Vorfahren. Eine Spurensuche führt häufig in eine Zeit der Kriege, Wirtschaftskrisen und zu tragischen Ereignissen, an denen sich Weltgeschichte im Privaten spiegelt. Im neuen Magazin "Erlebnis Geschichte" sucht Moderator Urs Rechn nach bewegenden Familien-Schicksalen.

    Im heutigen Gubin steht noch das Elternhaus von Margarete Fillmer.
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    Das geteilte Guben

    Bis zum Januar 1945 ging der 2. Weltkrieg an der Stadt Guben nahezu spurlos vorbei.  Doch dann trafen Wehrmacht und Sowjetarmee genau in der Region Guben aufeinander. Wer konnte, flüchtete und begab sich auf einen der vielen Trecks.  Wer dann endlich irgendwann im Frühjahr 1945 wieder nach Guben zurückkommen konnte, fand entweder  eine zerstörte Wohnung vor oder fremde Familien in seinem Haus.  

    Innerhalb von zwei Jahren entstanden 400 Gebäude einer Munitionsfabrik, versteckt im Wald bei Forst.
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    Das verschwundene Forst und seine Geheimfabrik

    Lange rätselten die Bewohner von Forst-Scheuno, was in den 1930rer Jahren da hinten im Wald hinter Stacheldraht gebaut wurde. Eine Schokoladen- oder Makaronifabrik hieß es anfangs. Unter dem Decknamen "Wald" entstand: Eine gigantische Produktionsstätte der Deutschen Sprengchemie Gmbh.

    Hilde Zimche erlebte im Hachschara-Landwerk für jüdische Jugendliche Schutz vor dem zunehmenden Antisemitismus.
    rbb/Zimche

    Hachschara Ahrensdorf war wie ein Wunder

    Eine Hachschara war eine Lehrstätte für jüdische Heranwachsende. Zu keiner Hachschara gibt es so viele Informationen, Dokumente und Fotos, wie zur Hachschara-Stätte Ahrensdorf. Herbert Fiedler aus Luckenwalde und seine mittlerweile verstorbene Frau haben über 30 Jahre geforscht. Ihre Sammlung liegt im Kreisarchiv Luckenwalde. Fast täglich kommen Anfragen aus der ganzen Welt zu dem Thema.

    Wegen des herannahenden Tagbaus musste das Dorf Haidemühl bei Welzow komplett umgesiedelt werden.
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    Abgebaggerte Famliengeschichte(n) im Lausitzer Revier

    Zugewuchert, verwildert, ein wüster Ort - das alte Dorf Haidemühl. Seit 12 Jahren schon stehen die Ruinen. Aber die Pläne der Braunkohleförderung sind vorerst auf Eis gelegt. Die Bewohner wurden damals umgesiedelt.

    Das Paar auf dem Gemälde "Preußisches Liebesglück", das im Deutschen Historischen Museum hängt, gab es tatsächlich einmal.
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    "Preußisches Liebesglück"

    Im Deutschen Historischen Museum Berlin hängt ein Gemälde, das auf eine wahre Begebenheit zurückgeht. Ein afrikanischstämmiger Mann zeigt sich innig verliebt in eine vermutlich deutsche Frau.  

    Der Syrer Sururi Barudi und seine Frau, Ursula Fröhling, im Sommer 1938.
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    Das syrisch-deutsche Liebespaar

    Beim Tanzvergnügen im Treptower Park lernen sie sich kennen: der syrische Student Sururi Barudi und die Berliner Drogistentochter Ursula Fröhling. Es ist Liebe auf den ersten Blick.