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    Erlebnis Geschichte - Heimat meiner Eltern (12.09.2017, 21:00)
    rbb/David Paprocki

    Russen an der Spree - Erlebnis Geschichte vom 07.11.2017

    Vor 100 Jahren fanden Russen eine neue Heimat in Berlin. Nach der Februar- und Oktoberrevolution zog es 300.000 Emigranten in die Hauptstadt - vor allem nach Charlottenburg, das man schnell in "Charlottengrad" umtaufte. Moderator Urs Rechn erkundet russische Einflüsse auf Berlin und Brandenburg.

    Büste und Samoware, Quelle: rbb
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    Als aus Charlottenburg Charlottengrad wurde

    Berlin wurde in den 1920er Jahren über Nacht zum Zentrum der russischen Emigration, zu einer Art Ersatzhauptstadt für über 300 000 Russen. Sie waren  auf der Flucht vor "Lenins rotem Terror".

    Wladimir Nabokov, Quelle: rbb
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    Nabokov in Berlin

    1922 kommt Vladimir Nabokov, der später vor allem als Schöpfer des Romans "Lolita" Berühmtheit erlangt, nach Berlin. Es ist keine Liebe zu der Stadt, dennoch bleibt er bis 1937. Seine Berliner Jahre sind geprägt von finanzieller Not und dem allgegenwärtigen Gefühl der Fremdheit.

    nachgestellte Szene mit russischen Soldaten, Quelle: rbb
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    Der Fotograf der Russen

    Weil er Fotografenmeister war, entkam Rudolf Jünke der Deportation nach Russland und fotografierte fortan die Offiziere der Sowjetarmee. Bekanntschaft mit ihnen hatte er bereits in seinem eigenen Haus in Hohenschönhausen gemacht, in dem Offiziere einquartiert wurden.

    altes Foto mit Wladimir Gall, Quelle: rbb
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    Deutschlehrer und Kriegsheld - Wladimir Gall

    Ohne Wladimir Gall würde es die Spandauer Zitadelle möglicherweise nicht mehr geben: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs hatten sich dort Offiziere der Wehrmacht und der SS verbarrikadiert - zusammen mit hunderten Zivilisten: Alte, Frauen, Kinder.

    Albert Hetterle auf der Bühne, Quelle: rbb
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    Die russische Seele des Maxim Gorki Theaters

    Albert Hetterle kommt in den 1950er Jahren ans Maxim-Gorki-Theater in Berlin, wird 1968 dort Intendant. Anfangs sei es schwer gewesen, das Publikum für die russischen und sowjetischen Stücke zu erwärmen. Aber schnell ist klar: Hier werden Dinge laut ausgesperochen, die sich sonst niemand laut zu sagen wagte.

    Soljanka, Quelle: rbb
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    Die Geschichte der Soljanka

    Im Wort Soljanka stecken die Begriffe "ländlich, vom Land"  und "Dorf". Bis Ende des 19. Jahrhunderts hieß das Gericht auf russisch "Seljanka". Als schließlich die Salzprodukte - russisch: Sol - in der Küche immer heimischer wurden, kam die Umbenennung in "Soljanka".