Mann arbeitet im Hammerwerk (Quelle: rbb)
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- Der Dampfmaschinenkrimi - ein großer Spionagefall

Carl Friedrich Bückling, Kaufmannssohn aus Neuruppin, soll in England die Funktionsweise der sogenannten "Feuermaschine" ausspionieren. Bücklings Auftraggeber ist der König von Preußen.

 

Mitten in das Herz der Industrialisierung Englands, nach Soho, wird der Ingenieur geschickt. Die Maschine, um die es geht, hat eine enorme Leistungskraft. In den Bergwerken würde sie die Schwerstarbeit vieler Pferde unter katastrophalen Bedingungen ersetzen.

Bei der Firma Boulten &Watt werden Dampfmaschinen der neuesten Generation gebaut, die riesige Lasten heben können. Der Bergassessor Bückling tritt zunächst als interessierter  Käufer auf - und die Engländer wittern ein großes Geschäft. So treffen sich der Erfinder Watt und Eigentümer Boulten 1780 sogar persönlich mit dem Gesandten. Sie ahnen nicht, dass der Preuße weder kaufen noch die Lizenz teuer erwerben, sondern die Maschine auskundschaften will. Dabei wechselt er vor Ort mehrfach seine Identität. Der junge Ingenieur saugt alles auf, was er herausfinden kann.

Wieder zurück in Preußen wird die Maschine nach seinen Aufzeichnungen nachgebaut. Doch sie funktioniert nicht. Noch einmal muss der Spion nach England reisen…

Ein Beitrag von Felix Krüger

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