Pasta Bolognese mit Rinderhack und vielen Beilagen, Foto: Christian Schuierer / Bavaria Entertainment
Bild: Christian Schuierer / Bavaria Entertainment

Lohse kocht Pasta Bolognese - Genial regional

Christian Lohse ist unterwegs in Berlin und Brandenburg - Die Mission: Zutaten für ein traditionelles Pasta Ragout Bolognese zu finden. Bolognese zählt zu den Lieblingsgerichten der Deutschen.

Sternekoch Christian Lohse möchte dieses Gericht kochen, allerdings nicht nur in einer alltagstauglichen, schnellen Variante sondern auch auf traditionelle Art. Die Zutaten dafür besorgt er sich direkt bei regionalen Erzeugern und Produzenten.

Sternekoch Christian Lohse und Benedicta von Branca, Foto: Christian Schuierer / Bavaria Entertainment
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Welche Tomaten sind eigentlich die Richtigen für eine Bolognese oder reicht Tomatenmark aus? Auf dem Markt am Karl-August-Platz in Berlin Charlottenburg lässt Christian Lohse sich von Benedicta von Branca, auch als "die Tomatenfrau" bekannt, beraten. Perfekt für sein Vorhaben sind große, frische Fleischtomaten wie das "Ochsenherz".

Christian Lohse (re.), Züchterin Beate Bechler und Philip Kleiber, Foto: Christian Schuierer / Bavaria Entertainment
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Frisches Rindfleisch bekommt Christian Lohse vom Ökohof Gotsgarten in Falkenberg/Elster. Dort züchten Beate und Andreas Bechler schottische Hochlandrinder, die das ganze Jahr über auf der Weide leben. Sie schlachten und zerlegen selbst und verkaufen das Fleisch in ihrem Hofladen und in Berliner Biomärkten.

Der Sternekoch schaut dem Zerleger vor Ort über die Schulter und nimmt den Tafelspitz, die Rippe, die Zunge und eine Hesse (Wade), für sein Ragout Bolognese mit.

Christian Lohse (re.) und Müller Jürgen Wolf, Foto: Christian Schuierer / Bavaria Entertainment
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Die Bockwindmühle in Berlin-Marzahn ist eine der letzten noch mahlenden Mühlen in Berlin und Umgebung. Mit Müller Jürgen Wolf mahlt Christian Lohse genau das Mehl, das er zur Herstellung seiner Pasta braucht.

Eine ideale Grundlage für die richtigen Nudeln bildet der nicht ganz feine, aber auch nicht zu grobe Dinkeldunst. Reines Mehl wäre für einen Nudelteig zu weich. Der Dinkel verleiht dem Teig ein nussiges Aroma.