Pegah Ferydoni moderiert das Berlinale Studio, Quelle: rbb/Gundula Krause
Bild: rbb/Gundula Krause

Interview mit Pegah Ferydoni - "Sicher vor dummen Fragen"

Ab Donnerstag ist am Potsdamer Platz der rote Teppich der Berlinale ausgerollt und das rbb Fernsehen sendet wieder live aus dem Berlinale Palast. Zum ersten Mal aber begrüßt die Schauspielerin Pegah Ferydoni die prominenten Gäste im "Berlinale Studio" und führt als Moderatorin durch die wichtigsten Themen des Festivals.

Pegah Ferydoni, was unterscheidet für Sie die Berlinale von anderen Filmfestivals?
So viele Filme gibt es nirgendwo sonst und als Berlinerin ist es für mich sowieso das Größte.

Was haben Sie sich für die Moderation des "Berlinale Studios" vorgenommen?
Ich freue mich, wenn meine Begeisterung für Filme und Filmschaffende den Zuschauer ansteckt.

Ist es ein Vorteil oder ein Nachteil, wenn man als Schauspielerin andere Schauspieler interviewt?
Auf jeden Fall ein Vorteil. Bei mir fühlen sie sich sicher vor dummen Fragen, die ich dann erst recht stelle.

2015 gewann der iranische Film "Taxi" den Goldenen Bären der Berlinale. Wissen Sie, wie es um die aktuelle Filmproduktion in Ihrem Geburtsland steht?
Viele Filmemacher sind im Exil. Es ist nach wie vor schwierig.

Fast zwei Wochen mitten im internationalen Filmgeschehen liegen vor Ihnen, aber mal nicht als Schauspielerin - worauf freuen Sie sich bei dieser Berlinale besonders?
Ach doch: Ich werde mit einem Film als Schauspielerin Premiere feiern. Das ist sehr aufregend. Aber am meisten freue ich mich auf die Gespräche mit anderen Filmfreaks.

Die Fragen stellte Tobias Maier, Aktuelle Kultur, Redaktion "Stilbruch"