Blick auf die Straßenbahnhaltestelle neben der Stadthalle in Cottbus (Quelle: dpa / Patrick Pleul)
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rbb vor Ort - Nachgefragt: Cottbus unerhört?!

Ausländer gegen Deutsche, Ausländer gegen Ausländer, Deutsche gegen Ausländer. Zu Beginn des Jahres machte Cottbus internationale Schlagzeilen als Brennglas deutscher Migrationspolitik. Was taten Bürger, Politiker, gesellschaftliche Gruppen - wie lebt es sich heute in Cottbus? Die rbb-Moderatoren Andreas Rausch und Christian Matthée fragen vor Ort nach.

Zu Beginn des Jahres machte Cottbus internationale Schlagzeilen als Brennglas deutscher Migrationspolitik. Nach mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen demonstrierten Tausende gegen die Flüchtlingspolitik. Im Gegenzug gab es Demonstrationen für eine Willkommenskultur. Die Stadt schien gespalten, es gab keinen Dialog. Unterstützungen des Landes erschienen sporadisch und hektisch. Der Kampf um die Meinungshoheit wurde auf der Straße ausgetragen.

Was ist seitdem passiert? Spätestens mit den Ereignissen in Chemnitz ist das brandenburgische Cottbus aus den Schlagzeilen verschwunden. Aber heißt das auch, dass die Probleme vom Frühjahr nicht mehr existieren? Was taten Bürger, Politiker, gesellschaftliche Gruppen - wie lebt es sich heute in Cottbus?

Die rbb-Moderatoren Andreas Rausch und Christian Matthée fragen vor Ort nach: am Donnerstag, 11. Oktober, in der Alten Chemiefabrik Cottbus. Der Einlass beginnt um 18.15 Uhr, die Aufzeichnung der Sendung um 19 Uhr.

Das rbb Fernsehen zeigt die Debatte am selben Abend um 21 Uhr.

Erstausstrahlung am 11.10.2018/rbb