- Die Spur der Täter

Der Fall Maja S.

1988 wird ein totes Mädchen in einem Wald gefunden - mit Fesseln um die Handgelenke und einem Strick um den Hals. Das Opfer wurde vergewaltigt und erdrosselt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um die vermisste 13-jährige Schülerin Maja S. aus Berlin handelt. Doch die Ermittlungen nach dem Täter bleiben erfolglos. Erst als der Fall 2003 wieder aufgerollt wird, gibt es eine neue Spur.
Vier Tage nach dem Beginn der Sommerferien 1988 wird ein totes Mädchen in einem Wald gefunden. Sie hat Fesseln um die Handgelenke und einen Strick um den Hals. Das Opfer wurde vergewaltigt und erdrosselt. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich um die vermisste 13-jährige Schülerin Maja S. aus Berlin handelt. Sie wollte am letzten Schultag vor den großen Sommerferien zu ihrem Onkel in Velten. Doch dort kam sie nie an.

Nach dem Fund der Leiche von Maja S. gab es umfangreiche Ermittlungen. Spuren wurden ausgewertet, zahlreiche Personen wurden überprüft, der Fundort observiert - ohne Erfolg. Zur Wende wurde der Fall als ungeklärt mit in die neuen Polizei-Strukturen übernommen. Am Landeskriminalamt Brandenburg wird der Fall Jahre später wieder aufgerollt.

Der Rock des getöteten Mädchens wird 2003 noch einmal kriminaltechnisch untersucht. Mit Spermaspuren hatte der Täter bei der Vergewaltigung einen genetischen Fingerabdruck hinterlassen, der nun entschlüsselt werden kann. Neue kriminaltechnische Untersuchungsmethoden machen das möglich. Der Abgleich der gesicherten DNA mit der Datenbank der Ermittler ergibt einen Treffer. Die Spur führt nach Sachsen.

Moderation: Uwe Madel