Hildegard Knef während eines Auftritts, 1968, Bild: imago images/ United Archives
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- Stars unterm Funkturm

Die Zeit der großen Unterhaltungsshows

Anlässlich der "Internationalen Funkausstellung (IFA)" sorgten unzählige Weltstars für Glanz und Glamour in Berlin. Sie traten entweder im 1979 fertiggestellte "Internationalen Congress Centrum (ICC)" auf, im Palais am Funkturm, im IFA- Sommergarten oder in der benachbarten Deutschlandhalle, unweit des Messegeländes.

"Ich hab' noch einen Koffer in Berlin. Deswegen muss ich nächstens wieder hin": Diese Zeilen sang Hildegard Knef 1963 in der großen Eröffnungssendung des ZDF. Das schien wie ein Startschuss für viele nationale und internationale Künstler zu sein, regelmäßig in die damals noch geteilte Mauerstadt zu kommen.

Der Große Sendesaal des SFB an der Masurenallee und die Messehallen unterm Funkturm avancierten zur ersten Adresse für Konzerte und große TV-Shows. Produziert wurden beliebte Musiksendungen wie "Paul's Party" oder die "Gala-Abende der Schallplatte" - ab 1967 dann auch in Farbe. Stars wie Mireille Mathieu, Cliff Richard, Tom Jones oder Shirley Bassey feierten umjubelte Auftritte.

Anlässlich der "Internationalen Funkausstellung (IFA)", die seit 1971 zunächst im zweijährigen Rhythmus in Berlin abgehalten wurde, sorgten unzählige Weltstars für Glanz und Glamour. Neben den Messeneuheiten und allerlei Unterhaltungselektronik waren sie die Hauptattraktion und lockten zusätzlich Publikum an. Sie traten entweder im 1979 fertiggestellte "Internationalen Congress Centrum (ICC)" auf, im Palais am Funkturm, im IFA- Sommergarten oder in der benachbarten Deutschlandhalle, unweit des Messegeländes.

Katja Ebstein, Max Schautzer, Pit Weyrich, Ulli Zelle, die Hörfunklegende Rik de Lisle und TV-Produzent Werner Kimmig erinnern sich an die Zeit, als die ganz Großen des Showbusiness unter den Funkturm nach Berlin kamen.