Bild zum Film: Das fliegende Klassenzimmer (1973), Quelle: rbb/ARD Degeto
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Christi Himmelfahrt - Das fliegende Klassenzimmer

Die Jungen einer Internatsschule finden bei ihrem Klassenlehrer Verständnis für ihre Probleme.

Theodor Laban kommt sich schon sehr erwachsen vor, wenn er Johnny Trotz und dessen Freunde morgens im Internat aus den Betten scheucht. Schließlich ist der „schöne Theodor“ Primaner, und die anderen gehen erst in die zweite Klasse. Johnny, Sebastian, Matz und ihre Gefährten nehmen ihm das nicht weiter übel, sie haben ganz andere Sorgen.

Bild zum Film: Das fliegende Klassenzimmer (1973), Quelle: rbb/ARD Degeto
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Da ist zum Beispiel ihr ständiger Kleinkrieg mit den Realschülern, der besonders heftig aufflackert, als diese Rudi Kreuzkamm gefangen nehmen. Wie so oft schon zeigt Klassenlehrer Dr. Johannes Bökh auch in diesem Fall Verständnis für die Jungen. Sie schätzen ihn sehr.

„Justus“, wie sie ihn nennen, ist ein richtiger Freund für sie, genauso wie der „Nichtraucher“, der diesen Spitznamen bekommen hat, weil er in einem ausrangierten Eisenbahnwagen lebt. Mit ihm hat es eine besondere Bewandtnis, aber das erfährt die fröhliche Horde erst, als die Ferien nahen und die Jungen eifrig für eine Aufführung bei der Abschlussfeier proben. Das Stück dafür hat Johnny geschrieben, es heißt „Das fliegende Klassenzimmer“ und demonstriert, wie aufregend der Erdkundeunterricht wäre, wenn man ihn mit Hilfe eines Flugzeugs betreiben könnte.

Erich Kästners Buch „Das fliegende Klassenzimmer“ war schon einmal in den 50er Jahren verfilmt worden; die sorgfältige Verfilmung von 1973 entstand in Bamberg und ist ein unterhaltsamer Familienfilm. Erich Kästner (1899-1974) gehört zu den meistgelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren, obwohl sein umfangreiches Werk sich keineswegs auf Literatur für junge Leute beschränkt. Viele seiner Bücher wurden verfilmt, u. a. „Fabian“, „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ und „Drei Männer im Schnee“. 

Das fliegende Klassenzimmer
Spielfilm Deutschland 1973

Dr. Johannes Bökh (Joachim Fuchsberger)
Dr. Uthofft (Heinz Reincke)
Schwester Beate (Diana Körner)
Prof. Kreuzkamm (Otto Bolesch)
Theodor Laban (Bernd Herzsprung)
Uli von Simmern (Daniel Müller)
Rudi Kreuzkamm (Thomas Ecker)
Frau Kreuzkamm (Annemarie Wernicke) u. a.

Musik: Rolf Wilhelm
Kamera: Wolfgang Treu
Buch: Franz Seitz
Regie: Werner Jacobs