Bild zum Film: Mit Siebzehn, Quelle: rbb/WDR/Kool Filmdistribution
Bild: rbb/WDR/Kool Filmdistribution

Berlinale 2019 - Mit Siebzehn

Ein ebenso sinnliches wie kraftvolles Drama von Regie-Altmeister André Téchiné („Wilde Herzen“).

Damien und Tom gehen in dieselbe Klasse. Sie können sich nicht ausstehen - der eine stellt dem anderen ein Bein, sie beschimpfen und prügeln sich.

Während Tom bei seinen Adoptiveltern in den Bergen wohnt und jeden Tag drei Stunden Weg für die Schule auf sich nimmt, wohnt Damien unten im Dorf, zusammen mit seiner Mutter Marianne, die Ärztin ist. Damiens Vater ist gerade als Soldat im Auslandseinsatz und daher selten zuhause.

Toms Adoptivmutter wird nach mehreren Fehlgeburten unerwartet schwanger und muss für einige Tage ins Krankenhaus. Daraufhin lädt Marianne Tom ein, in der Zwischenzeit bei ihr und Damien zu wohnen. Die flirrend-aggressive Spannung zwischen den beiden jungen Männern wird nun im Zusammenleben noch deutlicher, zugleich kommen sie sich näher.

André Téchinés Meisterwerk "Mit Siebzehn", das die diesjährige Filmreihe im rbb Fernsehen zur Berlinale eröffnet, war 2016 im Wettbewerb des Festivals zu sehen.

Mit Siebzehn
(QUAND ON A 17 ANS)

Spielfilm Frankreich 2016

Damien (Kacey Mottet Klein)
Tom (Corentin Fila)
Marianne (Sandrine Kiberlain)
Nathan (Alexis Loret) u.a.

Musik: Alexis Rault
Kamera: Julien Hirsch
Buch: André Téchiné, Céline Sciamma
Regie: André Téchiné