Bild zum Film: Die Rosenkrieger, Quelle: rbb/ARD Degeto
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- Die Rosenkrieger

Charmante und schwungvolle Verwechslungskomödie im Geiste der Screwball-Comedy.

Die Scheidungsanwälte Elvira Kupfer und Dr. Stefan Milloschinsky, genannt Millosch, sind erbitterte Konkurrenten. Die beiden lieben es, einander zu hassen, und nutzen jede Gelegenheit, sich nach allen Regeln der Kunst zu beharken. Der Seniorchef der Kanzlei Dr. Mertens kann die Fehde zwischen seinen Mitarbeitern oft genug zu seinem Vorteil nutzen. 

Doch diesmal scheint alles aus dem Ruder zu laufen: Maertens' Neffe, der frisch verheiratete Thomas, hat seiner jungen Gattin Julia eine dumme Notlüge aufgetischt. Die sensible Julia leidet unter der Scheidung ihrer Eltern, und so flunkert Thomas ihr vor, wenigstens er stamme aus einer glücklichen Familie. Als Julia darauf brennt, die Traum-Schwiegereltern kennen zu lernen, gerät Thomas in Schwierigkeiten, denn auch seine Eltern sind geschieden.

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In seiner Not wendet Thomas sich an seinen Onkel Dr. Maertens. Der alt eingesessene Kanzleichef „bittet“ nun die in seinen Diensten stehende Anwältin Elvira, in die Rolle der Mutter zu schlüpfen. Zunächst widerwillig, dann mit Wohlwollen spielt Elvira bei der Komödie mit. Der Imagewechsel wirkt überaus belebend auf die sauertöpfische Juristin, die sich auf Kosten des Chefs ein schickes neues Outfit zulegt.

Als Elvira in geheimer Mission nach Mallorca reist, wo Julia und Stefan sich kirchlich trauen wollen, wittert Millosch eine Verschwörung und folgt seiner Kollegin. Als er auf Julia trifft, die ihn für Elviras liebenswerten Ehemann hält, ist auch Milloschs schauspielerisches Talent gefragt. Die beiden Streithähne müssen nun zwangsweise nett zueinander sein - und kommen dabei gegen ihren Willen auf den Geschmack.

Die Rosenkrieger
Fernsehfilm Deutschland 2002

Elvira Kupfer (Jutta Speidel)
Dr. Stefan Milloschinsky (Gunter Berger)
Friedrich Maertens (Dietmar Schönherr)
Thomas Müller (George Lenz)
Julia Müller (Julia Brendler)
Anna König (Daniela Ziegler)
Gerd Heller (Claus Wilcke) u. a.

Musik: Birger Heymann
Kamera: Lothar Elias Stickelbrucks
Buch: Ulrich del Mestre
Regie: Ulrich Stark