Bild zum Film: Mein Nachbar, sein Dackel und ich, Quelle: rbb/ARD Degeto/Erika Hauri
rbb/ARD Degeto/Erika Hauri
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- Mein Nachbar, sein Dackel & ich

Hebamme und Bestattungsunternehmer geraten wegen eines idyllisch gelegenen Baugrundstücks aneinander.

Wenn man die Chance bekommt, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen, darf man nicht lange zögern und muss die Gelegenheit beim Schopfe packen. Ihr großer Traum ist es, ein eigenes Geburtshaus zu eröffnen. Den perfekten Platz für ihr Vorhaben hat sie schon gefunden: ein wunderschön gelegenes Grundstück am Rand einer malerischen bayerischen Kleinstadt.

Bild zum Film: Mein Nachbar, sein Dackel & ich, Quelle: rbb/Degeto/Erika Hauri
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Eigentlich scheint das Ganze eine sichere Sache - der Antrag liegt beim örtlichen Gemeinderat, die Baufinanzierung ist dank eines unerwarteten Erbes gesichert und ein kleines Reihenhaus hat Irene für sich und ihre neunjährige Tochter Katja auch schon gemietet. Dann aber taucht zu Irenes Entsetzen noch ein anderer Interessent für das Grundstück auf: der Bestattungsunternehmer Siegfried Schroff. Er möchte sich in der ländlichen Idylle ebenfalls einen Traum erfüllen, die Eröffnung eines privaten Friedhofs - der große Krach ist vorprogrammiert.

Während Siegfried auf die Fürsprache seines Bruders Hagen, evangelischer Pfarrer und Mitglied des Gemeinderats, hofft, bekommt Irene von ihrer besten Freundin moralische Unterstützung. Und als wäre dieser Konkurrenzkampf nicht schon ärgerlich genug, werden Siegfried und Irene durch Zufall neue Reihenhaus-Nachbarn. Nur Irenes Tochter Katja lässt sich von den Reibereien der Erwachsenen nicht beeindrucken. Sehr schnell schließt das Mädchen Siegfrieds geliebte Dackelhündin Paula ins Herz. Diese „Friedensvermittlung" zeigt Wirkung.  

Siegfried, der seit seiner schmerzvollen Scheidung der Damenwelt misstrauisch gegenübersteht, entwickelt ein heimliches Interesse an der selbstbewussten Irene. Die wiederum muss feststellen, dass der schroffe Nachbar durchaus charmante Seiten hat. So scheint sich zwischen den beiden allmählich eine zaghafte Verliebtheit anzubahnen. Doch die Harmonie ist ohnehin nur von kurzer Dauer. Als Siegfried eines Abends Irene in Gesellschaft von Hagen beobachtet, ist er überzeugt, dass sie seinen Bruder im Streit um das Grundstück auf ihre Seite ziehen will. Was weder Siegfried noch Irene ahnen: Der gewitzte Gottesmann hat bereits einen ganz anderen Plan geschmiedet, um die beiden verliebten Streithähne endlich zur Vernunft zu bringen.

Mein Nachbar, sein Dackel & ich
Fernsehfilm Deutschland 2009

Irene Lieblich (Ann-Kathrin Kramer)
Siegfried Schroff (Günther Maria Halmer)
Hagen Schroff (August Schmölzer)
Nadine Tomachewsky (Karin Thaler)
Katja Lieblich (Alina Freund)
Dolly (Stefanie von Poser)
Bürgermeisterin (Johanna Bittenbinder) u. a.

Musik: Stephan Massimo
Kamera: Stephan Wagner
Buch: Eva Kummeth, Horst Kummeth
Regie: Dirk Regel