Bild zum Film: Morris aus Amerika, Quelle: rbb/SWR/Lichtblick
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Debüt im rbb - Morris aus Amerika

Der amerikanisch-irische Regisseurs Chad Hartigan erzählt die Geschichte seines jungen Helden Morris als Reifungsprozess in kleinen Schritten.

Morris ist 13, nicht gerade schlank und schwarz. Doch das ist eigentlich nicht sein Problem. Frisch gestrandet aus New York lebt er allein mit seinem Vater Curtis, der im Trainerteam des hiesigen Profi-Fußball-Clubs arbeitet, in Heidelberg.

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Auch wenn es zwischen Old School-Hip Hop und Gangster Rap ziemlich unterschiedliche Auffassungen gibt, schweißt die gemeinsame Liebe zu Hip-Hop die beiden zusammen. Freunde zu finden und sich in dieser völlig neuen Welt zu behaupten, ist allerdings gar nicht so einfach, vor allem wenn man Gangster Rapper werden will.

Zu allem Unglück ist da auch noch das Problem mit der deutschen Sprache, bei der auch die charmante Nachhilfelehrerin Inka nur bedingt helfen kann. Doch dann trifft Morris Katrin und sein ganzes Leben steht Kopf.

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In seinem zweiten fiktionalen Film erzählt Regisseur Chad Hartigan die Geschichte seines jungen Helden Morris als Reifungsprozess in kleinen Schritten. Fast stoisch nimmt der etwas schwerfällige, aber doch nicht passive Morris verschiedene Kränkungen hin, auf seiner Suche nach der ersten Liebe und nach einem eigenen Ausdruck in Musik und Sprache.

Morris aus Amerika
Spielfilm Deutschland/USA 2016

Morris (Markees Christmas)
Curtis (Craig Robinson)
Inka (Carla Juri)
Katrin (Lina Keller)
Anna (Eva Löbau) u.a.

Musik: Keegan DeWitt
Kamera: Sean McElwee
Buch und Regie: Chad Hartigan