Bild zum Film: Opa, ledig, jung, Quelle: rbb/Degeto/BR/Stephan Rabold
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- Opa, ledig, jung

Steffen Groth als smarter Lebenskünstler, der mit 45 Jahren über Umwege lernt, Verantwortung zu übernehmen. 

Werner ist 45 und sollte mit den Jahren eigentlich gereift sein. Stattdessen hält er sich für einen alterslosen Womanizer und ignoriert trotzig die Tatsache, verkrachte Familienverhältnisse hinter sich gelassen zu haben. Bis die fünfjährige Zora in seinem Durcheinander erscheint. Werners entfremdete Tochter Julia hat ihm die Enkelin notgedrungen zum Aufpassen anvertraut. 

Bild zum Film: Opa, ledig, jung, Quelle: rbb/Degeto/BR/Stephan Rabold
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Auf dem Spielplatz merkt der Filou, dass sich so Beute machen lässt: Die reizende Kathie hat es ihm besonders angetan. Um sie zu umgarnen, zieht Werner alle Register und verstrickt sich in ein Gebilde aus kleinen Not- und handfesten Lebenslügen. Denn die Coolness verbietet es ihm, sich als Opa zu outen, weshalb er sich lieber als Zoras Vater ausgibt. Doch als Werner mit der eigenen verdrängten Vergangenheit konfrontiert wird und er sich bei Kathie immer mehr in seinem eitlen Lügenkonstrukt verheddert, beginnt die wohl gehütete Fassade des schmucken „Mister Charming“ mächtig zu bröckeln.

Opa, ledig, jung
Fernsehfilm Deutschland 2015

Werner (Steffen Groth)
Julia (Julia Hartmann)
Kathie (Nike Fuhrmann)
Tine (Winnie Böwe)
Bastian (Golo Euler)
Zora (Laura Graser / Tamara Graser) u.a.

Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Patrick Kaethner
Buch: Florian Schumacher
Regie: Markus Herling