Bild zum Film: Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes, Quelle: rbb/Degeto/Diane Krüger
Bild: rbb/Degeto/Diane Krüger

Pfingstmontag - Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes

Das Jesuswunder von Kursdorf und eine Leiche – Pfarrer Braun ist in seinem Element.

Höchststrafe für Pfarrer Braun: Der waschechte Bayer wird ausgerechnet nach Franken versetzt. An seiner ungeliebten neuen Wirkungsstätte erlebt der passionierte Hobbyermittler auch gleich eine faustdicke Überraschung. Ein wundersames Jesusbild an einer Felswand, das blutige Tränen weint, lockt Pilger, Gläubige und Esoteriker aus aller Welt in das verschlafene Örtchen Kursdorf.

Kein Wunder, dass die Kirche da gähnend leer bleibt. Braun will diesem Wunder auf den Grund gehen – und entdeckt dabei sogleich eine Leiche. Der ebenso bekannte wie ungeliebte Lokalreporter starb gewiss keines natürlichen Todes. Aber warum hat seine Leiche Stigmata an Händen und Füßen? Verdächtig sind der windige Devotionalienhändler Treulieb, der Jesu’ Tränen in kleine Fläschchen abfüllt, und der umtriebige Tourismusmanager Bernhardt „Bernie” Kammler, der das Wunder vermarkten will.

Aber auch der allzu fromme Laienprediger Ruprecht Krahl ist Braun nicht ganz geheuer. Zu allem Überfluss erscheint Bischof Hemmelrath, ein Experte für übersinnliche Erscheinungen, der durch die offizielle Bestätigung des Wunders von Kursdorf endlich seine Berufung in den Vatikan erhofft. Doch die Chancen stehen schlecht. Denn mit Hilfe von Kommissar Geiger, der im Schlepptau seiner esoterischen Mutter angereist ist, entdeckt Braun bald eine höchst profane Ursache für das Wunder. Am Ende klärt Braun den Mordfall auf, aber ein Rätsel bleibt ungelöst: Das plötzliche Verschwinden des ominösen Jesusbildes ist offenbar ein echtes Wunder.

Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes
Fernsehfilm Deutschland 2007

Pfarrer Braun (Ottfried Fischer)
Margot Roßhauptner (Hansi Jochmann)
Armin (Antonio Wannek)
Bischof Hemmelrath (Hans-Michael Rehberg)
Priester Mühlich (Gilbert von Sohlern)
Kommissar Geiger (Peter Heinrich Brix) u.a.

Musik: Martin Böttcher
Kamera: Thomas Meyer
Buch: Arndt Stüwe
Regie: Wolfgang F. Henschel