Bild zum Film. Polizeiruf 110: Tod durch elektrischen Strom, Quelle: rbb/DRA/Knospe
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- Polizeiruf 110: Tod durch elektrischen Strom

Oberleutnant Hübner und Oberleutnant Zimmermann ermitteln in einem schwierigen Fall. 

Bei Schachtarbeiten verunglückt der Baufachmann Herbert Wilke tödlich. Ein nicht gekennzeichnetes Starkstromkabel wurde ihm zum Verhängnis. Im ersten Moment sieht das Ganze für Kommissar Hübner und sein Team nach einer Routineuntersuchung aus. Wilke hatte die Trasse selbst abgesteckt und dabei offensichtlich den Schachtplan nicht beachtet. Ein tragischer Unfall aus Leichtsinn? Doch wo ist der Schachtplan geblieben? In Wilkes Unterlagen ist er nicht zu finden. Die Zweifel an der Unfallversion verstärken sich, als ein Schachtplan gefunden wird, in dem das Starkstromkabel nicht eingezeichnet ist und die Ermittlungen ergeben, dass Frau Wilke nicht allein ihrem Mann zu Hilfe geeilt ist. 

Warum hat sie gegenüber der Polizei verschwiegen, dass sie mit Sebastian Brauner, dem Mann mit dem sie ein Verhältnis hat, am Unfallort gewesen ist? Brauner ist Leiter des Bauamtes, also für die Schachtgenehmigung verantwortlich. Wurde hier bewusst manipuliert und ist Wilkes Weigerung, sich scheiden zu lassen der Grund für einen Mord? 

Polizeiruf 110: Tod durch elektrischen Strom
Fernsehfilm DDR 1990

Oberleutnant Hübner (Jürgen Frohriep)
Oberleutnant Zimmermann (Lutz Riemann)
Leutnant Rödel (Jörg Kleinau)
Sonja Wilke (Renate Blume)
Thomas Wilke (Olaf Hais)
Sebastian Brauner (Peter Prager)
ABV (Otmar Richter) u.a.

Musik: Konrad Aust
Kamera: Rolf Sohre
Buch: Horst Ansorge
Regie: Peter Hagen