Bild zum Film: Polizeiruf 110: Wandas letzter Gang, Quelle: rbb/ORB/Christa Köfer
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- Polizeiruf 110: Wandas letzter Gang

Kommissarin Wanda Rosenbaum gerät bei der Aufklärung ihres letzten Falls in eine schwierige Situation.

Vor den Augen seiner Kinder Theresa und Enrico soll Paul Kieslowski seine Frau Maria niedergestochen haben. Das Mädchen bestätigt die Aussage der schwer verletzten Mutter, doch der Junge schweigt. Paul selbst erinnert sich nicht an den Tathergang, er war zu betrunken.

Als der Prozess beginnt, ist der Fall für Kommissarin Wanda Rosenbaum eigentlich abgeschlossen. Im Gerichtssaal begegnet sie auch Enrico. Und wieder verweigert der verängstigte Junge die Aussage gegen seinen Vater. Wanda und ihrer Mitarbeiterin Tamara kommen Zweifel an der eigenen Arbeit: Haben sie sich geirrt und ist Paul Kieslowski doch unschuldig?

Wanda Rosenbaum setzt sich über alle Dienstvorschriften hinweg und fährt mit dem Angeklagten nicht zurück in die Haftanstalt. Sie riskiert den Umweg über die Sporthalle, in der Enrico trainiert, denn Kieslowski hofft, dass er seinen Sohn zum Reden bringen wird. Aber Enrico hat das Handballtraining vorzeitig verlassen. Paul Kieslowski verliert die Nerven und bringt die Kommissarin, die Kinder und ihre Trainerin in seine Gewalt...

Nach "Mörderkind", "Bei Klingelzeichen Mord" und "Angst" hat Stefan Kolditz ein Drehbuch geschrieben, das Kommissarin Wanda Rosenbaum nicht nur von der dienstlichen Seite zeigt. Bei den Ermittlungen wird sie erneut von Polizist Krause und der jungen Polizistin Tamara von der Spurensicherung unterstützt. „Wandas letzter Gang“ ist der letzte Polizeiruf mit Jutta Hoffmann als Kommissarin Wanda Rosenbaum, der sie ihr unverwechselbares Profil gab.

Polizeiruf 110: Wandas letzter Gang
Fernsehfilm Deutschland 2002

Wanda Rosenbaum (Jutta Hoffmann)
Revierpolizist Krause (Horst Krause)
Annette (Bettina Kurth)
Maria (Claudia Geisler)
Paul Kieslowski (Axel Prahl)
Tamara (Kathrin Angerer) u.a.

Musik: Nikolaus Glowna
Kamera: Thomas Plenert
Buch: Stefan Kolditz
Regie: Bernd Böhlich