Tatort: Meta, Meret Becker und Mark Waschke am roten Teppich (Bild: rbb/Reiner Bajo)
Bild: rbb/Reiner Bajo

- Tatort: Meta

Die Kriminalhauptkommissare Nina Rubin und Robert Karow ermitteln in einer Film-im-Film-Geschichte und fragen sich: Kopiert hier der Film das Leben oder das Leben den Film?

Kommissar Robert Karow ist schockiert. Ihm wird der abgetrennte Finger eines jungen Mädchens zugeschickt. Offenbar wurde die Tote jahrelang in einem Storage eingelagert. In einem solchen Lagerhaus entdecken Karow und Nina Rubin die Leiche, der dieser Finger fehlt.

Die Tote war eine minderjährige Prostituierte. Auf der Suche nach dem Absender des Pakets stoßen die Ermittler auf eine Filmproduktionsfirma und den Regisseur Schwarz, die gerade mit ihrem ersten Kinofilm "Meta" auf der Berlinale Premiere feiern. Auf verstörende Art schildert der düstere Thriller den Mord an der jungen Prostituierten Svenja Martin. Rubin und Karow sind sprachlos, denn was die Polizisten Rolf Poller und Felix Blume im Film "Meta" ermitteln, passt auffällig zu ihrem aktuellen Fall.

War der Drehbuchautor Peter Koteas Svenjas Mörder und ist "Meta" sein Geständnis? Karow und Rubin können ihn nicht mehr befragen, der Autor beging vor einigen Monaten Selbstmord. Der Fall scheint geklärt, Koteas muss Svenja ermordet, ihren Körper eingelagert und die Verschickung ihres Fingers vorbereitet haben.

Doch Robert Karow findet keine Ruhe. Er taucht völlig in den Film ein, Koteas' rätselhafte Welt um Kinderprostitution und Geheimdienste beschäftigt ihn fieberhaft. Rubin macht sich zunehmend Sorgen um ihren besessenen Partner, aber auch sie quält die Frage: Kopiert hier der Film das Leben oder das Leben den Film?

Tatort: Meta
Fernsehfilm Deutschland 2018

Nina Rubin (Meret Becker)
Robert Karow (Mark Waschke)
Felix Blume (Fabian Busch)
Rolf Poller (Ole Puppe)
Anna Feil (Carolyn Genzkow)
Mark Steinke (Tim Kalkhof)
Tolja Rubin (Jonas Hämmerle)
Peter Koteas (Simon Schwarz)
Michael Schwarz (Isaac Dentler) u.a.

Musik: Thomas Mehlhorn
Kamera: Willy Dettmeyer
Buch: Erol Yesilkaya
Regie: Sebastian Marka