Jürgen Seidler (Wolf-Dieter Lingk, li.) hat sich aus Liebe zu seinem Bruder Peter (Peter René Lüdicke) und falsch verstandenem Verantwortungsgefühl in eine klare Falschaussage verstrickt ... Quelle: rbb/DRA/Christina Becke
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- Polizeiruf 110: Bedenkzeit

Die Brüder Jürgen und Peter Seidler verwickeln sich immer mehr in ein Geflecht aus Lügen und Abhängigkeiten.

Der Kunsthändler Boltenhagen ist von einem Motorrad angefahren worden. Er wurde beraubt und starb an seinen schweren Verletzungen. Am Tatort findet die Polizei Jürgen Seidler und sein Motorrad. Obwohl offenbar unter Schock, bezichtigt er sich der Tat.

Jürgen Seidler wird verhaftet, im Untersuchungsgefängnis widerruft er jedoch sein Geständnis. Um der Aufklärung des Verbrechens näher zu kommen, benötigen die Ermittler genaue Kenntnisse der Lebensumstände des Verdächtigen.

Oberleutnant Zimmermann muss mit den Ermittlungen von vorn beginnen. Nach und nach kommen die Ermittler dem seltsamen Verhältnis von geschwisterlicher Liebe und Abhängigkeiten auf die Spur, das zwischen Jürgen Seidler und seinem jüngeren Bruder Peter besteht. Es wird immer deutlicher, dass Jürgen mit seiner Falschaussage seinen Bruder schützen wollte. Doch damit ist der Fall noch nicht aufgeklärt.

Polizeiruf 110: Bedenkzeit
Fernsehfilm DDR 1986

Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt)
Oberleutnant Zimmermann (Lutz Riemann)
Jürgen Seidler (Wolf-Dieter Lingk)
Peter Seidler (Peter Rene Lüdicke) u.a.

Musik: Jürgen Wilbrandt
Kamera: Kurt Bobek
Buch und Regie: Hans-Werner Honert