Bild zum Film: Polizeiruf 110: Der Mann im Baum, Quelle: rbb/DRA/Rigo Dommel
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- Polizeiruf 110: Der Mann im Baum

Der alltägliche Rhythmus eines Dorflebens wird durch ein schockierendes Sexualverbrechen empfindlich gestört.

Ein maskierter Mann hat die Wöchnerin Ingrid Willert überfallen und brutal vergewaltigt. Die Kripo ermittelt intensiv, aber ohne eine heiße Spur zu finden. Wenig später wird auch die junge Marietta überfallen. Sie kann sich mit letzter Kraft aus der Umklammerung befreien und schlägt den Maskierten durch ihr Schreien in die Flucht. Beide Frauen können den Ermittlern, Leutnant Grawe, Oberleutnant Zimmermann und Unterleutnant Görz, nur sagen, dass der Täter schwer war und einen merkwürdigen Geruch an sich hatte.

Frau Willerts Nachbarin, die alte Frau Kuster, erinnert sich, ein Mopedgeräusch gehört zu haben und Marietta konkretisiert ihre Geruchswahrnehmung. Für sie roch der Mann nach "Karnickelbock". Mehr und mehr fühlen sich die Frauen des Ortes verfolgt und bedroht. Für Unterleutnant Görz ist es der erste Fall und bei einem derartigen Verbrechen kann sie starkes emotionales Engagement nicht ausschalten. Hinzu kommt der Ehrgeiz, den Täter im Alleingang zur Strecke zu bringen. Unterdessen ahnt die Verkäuferin des Dorfkonsums, Margit Silawske, Schreckliches, als sie von ihren Kundinnen von den jüngsten Vorfällen hört ...

Im „Polizeiruf 110: Der Mann im Baum" verkörpert der 2008 verstorbene Schauspieler Günter Schubert mit großer Intensität den Sexualtäter Silawske und ist in einer seiner markantesten Rollen zu sehen.

Polizeiruf 110: Der Mann im Baum
Fernsehfilm DDR 1988

Leutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller)
Oberleutnant Zimmermann (Lutz Riemann)
Unterleutnant Görz (Anne Kasprzik)
Margit Silawske (Renate Geißler)
Karl Silawske (Günter Schubert)
Dieter Willert (Walter Plathe)
Ingrid Willert (Simone von Zglinicki)
Frau Otto (Hildegard Alex) u.a.

Musik: Günther Fischer
Kamera: Günter Heimann
Buch und Regie: Manfred Mosblech