Bild zum Film: Polizeiruf 110: Mein letzter Wille, Quelle: rbb/WDR/Jo Bischoff
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Christi Himmelfahrt - Polizeiruf 110: Mein letzter Wille

Inge Meysel alias Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es rasant in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke.

"Als Gott das Paradies erfand, dacht' er an Volpe, Bergisch` Land." Doch auch des schönsten Landlebens wird man einmal überdrüssig. Wenigstens, wenn man wie Oma Kampnagel die 90 weit hinter sich gelassen hat und die Doors mit ihrem Songklassiker "The End" im Radio laufen. Oma Kampnagel rüstet sich zum stilvollen Abgang. Im offenen Oldtimer geht es noch einmal auf große Fahrt - in rasantem Tempo geradewegs in Richtung der noch unfertigen Autobahnbrücke. Doch der liebe Gott denkt einfach nicht daran, Oma Kampnagel so einfach gehen zu lassen.

Der Herr, den Oma Kampnagel bei ihrer waghalsigen Autofahrt mit in den Abgrund gerissen hat, kann sich an nichts mehr erinnern. Die beiden Landeier Sigi Möller und Kalle Küppers und die Kommissarin der Kölner Mordkommission Gabi Bauer erfahren, dass Mister Nobody ein Killer aus Italien ist, der eine Kronzeugin umbringen sollte, die sich im Zeugenschutzprogramm des BKA befindet.

Schnell wird klar, dass Omas italienischer Engel ohne Gedächtnis einiges auf dem Kerbholz hat. Derweil hindert auch ein Gefängnisaufenthalt den italienischen Mafioso Michele Potazzi nicht daran, seinen üblichen Geschäften nachzugehen. Es liegt Mord in der Luft. Bloß: Wer ist der Killer, wer das Opfer? Und liegt Palermo am Ende gar mitten im Bergischen Land? Besser zu dritt als "allein gegen die Mafia" sagen sich die alten Freunde - und müssen doch wieder einmal gewaltig an der Wahrheitsschraube drehen.

Polizeiruf 110: Mein letzter Wille
Fernsehfilm Deutschland 2004

Elisabeth Kampnagel (Inge Meysel)
Sigi Möller (Martin Lindow)
Kalle Küppers (Oliver Stritzel)
Gabi Bauer (Andrea Sawatzki)
Amelie Neumann (Charlotte Schwab)
Mr. Nobody (Francesco Salvi)
Michele Potazzi (Giacinto Ferro) u.a.

Musik: Birger Heymann
Kamera: Stefan Spreer
Buch: Thomas Wesskamp, Dirk Salomon
Regie: Ulrich Stark