Bild zum Film: Polizeiruf 110: Still wie die Nacht, Quelle: rbb/DRA/Wolfgang Bangemann
Bild: rbb/DRA/Wolfgang Bangemann

- Polizeiruf 110: Still wie die Nacht

Eine Serie von Wohnungseinbrüchen bringt Unruhe unter die Gäste eines Thüringer Kurortes. 

Hauptmann Reichenbach ermittelt in einem Kurort. Dort veranstaltet Horst Plessow, wie an anderen Orten auch, Discotheken für Gleichaltrige und benutzt seine Musikabende gezielt zum Knüpfen von Bekanntschaften mit Frauen, die sich in den jeweiligen Kurorten aufhalten.

"Träumen Sie in der Stille der Nacht. Schlafen Sie tief wie das Meer. Denken Sie an die Lieben daheim. Schöpfen Sie Kraft fürs Leben und denken Sie an mich." - Mit diesen salbungsvollen Worten weiß Horst Plessow, die durch Unterwassermassagen und Untersuchungen tagsüber aktivierten Kurpatienten abends zu verwöhnen.

Seine Kerzenschein-Diskothek erfreut sich regen Zuspruchs und von so manchem weiblichen Auge konnte der wortgewandte Alleinunterhalter schon vielsagende Blick empfangen. Während Plessow seine alten Platten auflegt, werden in der Umgebung, gleichsam auch in der Stille der Nacht, merkwürdige Wohnungseinbrüche getätigt.

Zur Aufklärung der Fälle setzt Hauptmann Reichenbach auch seine neue Mitstreiterin, Leutnant Sabine Baumert, ein. Die Ermittlungsergebnisse belasten Plessow.

Polizeiruf 110: Still wie die Nacht
Fernsehfilm DDR 1988

Hauptmann Wolfgang Reichenbach (Friedhelm Eberle)
Leutnant Sabine Baumert (Karin Düwel)
Leutnant Thomas Grawe (Andreas Schmidt-Schaller)
Horst "Horsti" Plessow (Jürgen Zartmann)
Falk Liebig (Gert Gütschow) u.a.

Musik: Karl-Ernst Sasse, Hartmut Behrsing
Kamera: Günter Eisinger
Buch und Regie: Hans-Joachim Hildebrandt