Bild zum Film: Tomboy, Quelle: rbb/WDR/Alamode Film
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Berlinale 2019 - Tomboy

Céline Sciammas einfühlsamer Film über den entscheidenden Sommer eines Mädchens. 

Laure ist zehn Jahre alt , trägt ihre Hosen weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus und möchte am liebsten keins sein. Laure ist ein Tomboy. Als sie mit ihren Eltern umzieht, nutzt sie ihre Chance und stellt sich ihren neuen Freunden als Mikaël vor. 

Geschickt hält sie ihr intimes Abenteuer vor den Eltern geheim. Für ihre Familie bleibt sie Laure, doch für die anderen Kinder ist sie Mikaël, der rauft, Fußball spielt, und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet ihre neue Identität aus, als ob der Sommer ewig so weitergehen könnte. 

Bild zum Film: Tomboy, Quelle: rbb/WDR/Alamode Film

Das englische Wort "tomboy" bedeutet Wildfang - und es bezeichnet Mädchen, die wie Jungen aussehen und sich so verhalten. Mit frappierender Authentizität, Leichtigkeit und Natürlichkeit erzählt die Regisseurin Céline Sciamma in "Tomboy" vom entscheidenden Sommer eines Mädchens, das anders sein möchte. Der Film war im Jahr 2011 in der Berlinale-Sektion "Panorama" zu sehen. 

Tomboy
Spielfilm Frankreich 2011

Laure/Mikaël (Zoé Héran)
Jeanne (Malonn Lévana)
Lisa (Jeanne Disson)
Laures Mutter (Sophie Cattani)
Laures Vater (Mathieu Demy) u.a.

Musik: Para One
Kamera: Crystel Fournier
Buch und Regie: Céline Sciamma