Bild zum Film: Tatort: Grenzfall, Quelle: rbb/ARD Degeto/ORF/Allegro Film/Milenko Badzic
Bild: rbb/ARD Degeto/ORF/Allegro Film/Milenko Badzic

- Tatort: Grenzfall

Moritz Eisner und Bibi Fellner müssen einen Fall lösen, dessen Spuren zurück in die späten 1960er Jahre führen.

Niederösterreich, in den späten 1960er Jahren. Ein junger Mann geht nachts zum Fischen an die Thaya, Grenzfluss zur damaligen Tschechoslowakei. Es fallen Schüsse, doch die Behörden des sozialistischen Nachbarlandes bestreiten einen Zwischenfall an der Grenze. Der Mann kehrt nicht wieder heim.

Jahrzehnte später rollt sein Sohn Max, ein Journalist, die Geschichte wieder auf. Zur gleichen Zeit wird die Leiche eines 45-jährigen Tschechen namens Radok aus der Thaya gefischt. Ein Zufall? Für Moritz Eisner und seine Kollegin Bibi Fellner kommt der merkwürdige Fall, der sie vor der Aufarbeitung langweiliger Aktenberge bewahrt, wie gerufen.

Während der Chefinspektor herausfindet, dass Radok ermordet wurde, nimmt seine Kollegin erst einmal ein unfreiwilliges Bad im Fluss. Der Reporter Max zieht sie aus dem eiskalten Wasser und weiht die staunende Kommissarin in die Recherchen über seinen verschollenen Vater ein: Zur Zeit des Prager Frühlings lockte der tschechoslowakische Geheimdienst Republikflüchtlinge mit einer fiktiven Grenze in die Falle. Der heimtückische Plan funktionierte aber nur dank der Kooperation junger Österreicher, die dabei eine unrühmliche Rolle spielten. Offenbar wollte Radok die einstigen Kollaborateure nun zur Rechenschaft ziehen. Musste er deswegen sterben?

Der Tatort "Grenzfall" mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser als Ermittlerteam aus Wien erzählt eine wahre Begebenheit.

Tatort: Grenzfall
Fernsehfilm Österreich 2015

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)
Bibi Fellner (Adele Neuhauser)
Ernst Rauter (Hubert Kramar)
Manfred Schimpf (Thomas Stipsits)
Max Ryba (Harald Windisch)
Fritz Gassinger (Charly Rabanser)
Maria Strohmayer (Karoline Zeisler)
Josef Karger (Lukas Resetarits)
Dani Karger (Isabel Karajan) u.a.

Musik: Kyrre Kvam
Kamera: Josef Mittendorfer
Buch und Regie: Rupert Henning