Bild zum Film: Sometimes we sit and think and sometimes we just sit, Quelle: rbb/MDR/Julian Pörksen
Bild: rbb/MDR/Julian Pörksen

Berlinale 2018 - Sometimes we sit and think and sometimes we just sit

Skurriler Kurzfilm über einen Verweigerer des Alltags.

Peter hat keine Lust mehr. Der 50-jährige steht eigentlich in der Blüte seines Lebens, als er beschließt, ins Seniorenheim zu ziehen und fortan die Tage bei zugezogenen Vorhängen und mit Nichtstun zu verbringen.  

Bild zum Film: Sometimes we sit and think and sometimes we just sit, Quelle: rbb/MDR/Julian Pörksen

Er sitzt im Sessel, isst, schläft und schaut herum. Das stellt nicht nur seinen erwachsenen Sohn vor ein Rätsel, auch sein Pfleger und der behandelnde Arzt wissen nicht so recht mit dem ungewöhnlichen Neuzugang umzugehen. Einzig eine alte Dame, die auch in dem Heim lebt, lässt sich sofort auf Peter ein und leistet ihm Gesellschaft.

Der skurile Kurzfilm "Sometimes we sit and think and sometimes we just sit" über einen Verweigerer des Alltags lief in der Sektion 'Perspektive Deutsches Kino' bei der Berlinale 2012.

Bei der diesjährigen Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin ist Regisseur Julian Pörksen abermals in der Sektion ‚Perspektive Deutsches Kino‘ vertreten: diesmal mit seinem Langfilm „Whatever Happens Next“.

Sometimes we sit and think and sometimes we just sit
Kurzfilm Deutschland 2012

Peter (Peter René Lüdicke)
Guido (Eike Weinreich)
Dr. Kern (Andreas Keller)
Frau Drusse (Ursula Geyer-Hopfe)
Sohn (Benjamin Pauquet) u.a.

Musik: Mahan Mobashery
Kamera: Jander Voigt
Buch und Regie: Julian Pörksen