Bild zum Film: Drei Väter sind besser als keiner, Quelle: rbb/Degeto/Boris Laewen
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Bild: rbb/Degeto/Boris Laewen

- Drei Väter sind besser als keiner

Julia Hartmann und Suzanne von Borsody in einer charmanten Komödie aus der norddeutschen Provinz.

Mit Kind und Kegel macht Maike einen Zwischenstopp in ihrem idyllischen Heimatdorf Füdrum. Dort lernen Sohn Jasper und Tochter Luise endlich ihre Großmutter Inge kennen. Bei ihr im Garten möchte Maike nur wenige Tage campieren – solange, bis sie Jasper sagen kann, wer sein leiblicher Vater ist.

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Infrage kommen drei Jugendbekanntschaften: Bauer Hinnerk, Autoschrauber Ole und der frühere Frauenschwarm Torben. Keiner von ihnen ahnt etwas, als Maike mit ihrem museumsreifen Campingwagen vorfährt. Denn niemand weiß, dass sie bei ihrem Verschwinden vor elf Jahren schwanger war. Die drei Herren wollen sich jedoch nicht auf einen DNA-Test einlassen. Stattdessen schließen sie sich zusammen, um die Sache möglichst geräuschlos zu regeln.

Wenig erfreut über die Rückkehr der selbstbewussten Maike, die schon früher alles auf den Kopf stellen konnte, sind einige Frauen im Dorf. Oles zänkische Mutter macht sie dafür verantwortlich, dass ihr Sohn sich keine andere zur Frau genommen hat. Schulfreundin Gesa fürchtet um ihr Eheglück mit Torben, denn das Paar konnte keine eigenen Kinder bekommen. Und Hinnerks langjährige Lebensgefährtin Amke fühlt sich in Maikes Gegenwart nur noch krank. Selbst die Schwägerin des inzwischen verstorbenen Pfarrers stichelt wie eh und je. Kurzum: Schon bald fühlt sich alles so schrecklich wie früher an in dem Küstenort, wo Maike als uneheliches Kind das "Schwarze Schaf" war. Sie möchte so schnell es geht wieder weg. Jasper lässt sich allerdings nicht davon abbringen, seine möglichen Väter kennenzulernen. Auch die Männer beginnen, den entschlossenen Jungen ins Herz zu schließen.

Drei Väter sind besser als keiner
Fernsehfilm Deutschland 2016

Maike (Julia Hartmann)
Inge (Suzanne von Borsody)
Jasper (Sammy O'Leary)
Luise (Mia Schwertfeger)
Hinnerk (Florian Panzner) u.a.

Musik: Jakob Ilja
Kamera: Timo Moritz
Buch: Michael Gantenberg, Sarah Esser, Peter Strotmann
Regie: Till Franzen