Bild zum Film: Eine halbe Ewigkeit, Quelle: rbb/ARD Degeto/Christine Schroeder
Bild: rbb/ARD Degeto/Christine Schroeder

- Eine halbe Ewigkeit

Cornelia Froboess und Matthias Habich spielen ein einstiges Liebespaar, das sich Jahrzehnte später wiedersieht. 

Nach mehr als einem halben Jahrhundert steht Harry plötzlich wieder vor Elly, einst die Liebe seines Lebens, jetzt „Schwester Elisabeth" und evangelische Ordensfrau. 1958 hatten sie sich unter unglücklichen und für beide nie wirklich geklärten Umständen aus den Augen verloren. Harry verschwand damals nach Bill Haleys legendärem Halbstarken-Krawallkonzert in Hamburg. Zusammen mit seinem besten Freund Paul verdingte er sich als Roadie in den USA und verbrachte sein unstetes Leben im Tross von Rockbands.

Nun kehren die beiden auf Motorrädern überraschend in ihre Nordheide-Heimat zurück. Harry hat dafür einen schwerwiegenden Grund. Doch das erkennt Elisabeth nicht, zu sehr bringt sie seine Anwesenheit durcheinander. Ebenso ergeht es Fred Schmidt, der damals mit zum Freundeskreis gehörte. Als Ruheständler engagiert er sich ehrenamtlich im Kloster und ist seit jeher ein enger Vertrauter Elisabeths. In ihrer gemeinsamen Jugend war er Harrys und Ellys „postillon d'amour". Dass er dabei auf folgenreiche Weise Schicksal spielte, ist sein Geheimnis, dessen Entdeckung er nun fürchten muss.

Doch unweigerlich offenbaren sich Harry und Elisabeth die wahren Hintergründe ihrer traumatisch-rätselhaften Trennung. Auf einmal sind nicht nur die alten Geschehnisse wieder lebendig, sondern auch die alten Gefühle. Und das bleibt nicht ohne Konsequenzen - vor allem für Elisabeth, deren Verbleib in der evangelischen Kommunität unversehens in Frage steht. 

Eine halbe Ewigkeit
Fernsehfilm Deutschland 2011

Elisabeth Lange (Cornelia Froboess)
Harry Berg (Matthias Habich)
Paul Keller (Peter Franke)
Fred Schmidt (Lambert Hamel)
Schwester Hilde (Anna Maria Sturm)
Schwester Lydia (Ulrike Grote)
Oberin (Elisabeth Schwarz) u. a.

Musik: Biber Gullatz, Andreas Schäfer, Susanne Piesker
Kamera: Klaus Merkel
Buch: Volker Krappen
Regie: Matthias Tiefenbacher