Bild zum Film: Kommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse, Quelle: rbb/Degeto/Sandra Hoever
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- Kommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse

Verfilmung des ersten Romans der Bestsellerreihe um den in die Bretagne versetzten Kriminalkommissar Georges Dupin, der den Mord an einem Kunstsammler aufklären muss.

Musste es ausgerechnet die Bretagne sein? Ausgerechnet dieser pittoreske Küstenort Concarneau? Das fragt sich der aus Paris strafversetzte Kommissar Dupin jeden Tag. Wo es kaum etwas gibt, das Dupin mehr verabscheut als Fisch und sonstiges Meeresgetier, das es hier im Überfluss gibt.

Bild zum Film: Kommissar Dupin - Bretonische Verhältnisse, Quelle: rbb/Degeto/Sandra Hoever

Keine einfache Situation für Dupin, zumal die Bretonen ihm das Eingewöhnen nicht gerade erleichtern, sehen sie doch in dem sprunghaft-eigenwilligen Pariser irritierenderweise einen ahnungslosen Ausländer. Dupin hat allerdings wenig Gelegenheit, sich über seine neue Umgebung und seine neuen Kollegen, den unbeirrbar eilfertigen Riwal und den zu schlechten Witzen neigenden Kadeg, zu wundern, muss er doch seinen ersten Mordfall aufklären: Im Nachbarort Pont Aven wird der hochangesehene Hotelier und Kunstliebhaber Pierre-Louis Pennec erstochen aufgefunden. Wer ermordet einen 91-Jährigen? Und warum?

Verdächtig ist zunächst einmal jeder, Pennecs tief getroffene langjährige Freundin Francine Lajoux ebenso wie sein schwächlicher Sohn und Erbe Loic, dessen dominante Frau Catherine oder Pennecs Halbbruder, der berechnende Politiker André Pennec. Offenbar spielt auch das geschichtsträchtige Familienhotel selbst eine Rolle in dem verzwickten Fall. Pennecs Großmutter war mit den großen Malern der damaligen Zeit eng befreundet, von denen Paul Gauguin nur der Berühmteste war. Um sich auf dem weiten Feld der Kunst nicht zu verirren, sucht Dupin Rat bei der Kunstsachverständigen Morgane Cassel. Aber dann geschieht ein weiterer Mord, und letztlich ist es Dupin allein, der das Rätsel lösen muss.

Kommissar Dupin – Bretonische Verhältnisse
Fernsehfilm Deutschland 2014

Georges Dupin (Pasquale Aleardi)
Koch (Andreas Windhuis)
André Pennec (Walter Kreye)
Morgane Cassel (Ulrike C. Tscharre)
Doktor Garreg (Heinrich Giskes)
Riwal (Ludwig Blochberger)
Kadeg (Jan Georg Schütte) u.a.

Musik: Andreas Schäfer, Biber Gullatz
Kamera: Klaus Merkel
Buch: Martin Ess, Gernot Gricksch
Regie: Matthias Tiefenbacher